Fahrgastverband PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg

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07.12.2018 | Julian Krischan

Nach über zwölf Jahren: Bauarbeiten am Bahnhof Berlin-Ostkreuz beendet

Das lange Warten hatte am 6. Dezember ein Ende – doch nicht nur auf den Nikolaus, sondern auch auf das planmäßige Ende der Bauarbeiten am Bahnhof Berlin-Ostkreuz. Planmäßig? Ja, planmäßig. Und dies sei bei Bahnprojekten mittlerweile keineswegs mehr selbstverständlich, wie VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel erwähnte. Von einem „Mammutprojekt“ war bei den Vorträgen die Rede und in der Tat wurde der Bahnhof über zwölf Jahre „unter rollendem Rad“ umgebaut. „Den Betrieb für einige Zeit niederzulegen, war keine Option“,  berichtete Christian Gaebler, Chef der Berliner Senatskanzlei. Dabei freut er sich besonders über die neuen Rolltreppen und die Vollüberdachungen für die Bahnsteige der Berliner S-Bahn: Fahrgäste würden damit als Kundinnen und Kunden wahrgenommen. Mit einem Wink an den DB-Vorstandsvorsitzenden Dr. Richard Lutz gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich dieser Paradigmenwechsel auch bei zukünftigen Bahnprojekten wiederfinden würde.

 

Für Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, ist das „neue, starke Ostkreuz“ auch ein Zeichen für eine stärkere Zusammenarbeit der Länder Brandenburg und Berlin. „Zwar knirscht es noch hier und da, aber es geht voran“, so Jesse weiter. In den kommenden zehn Jahren würden zehn Millionen zusätzliche Zugkilometer auf die Schiene gebracht werden. Woran es noch fehle: An zusätzlicher Infrastruktur für noch mehr Zugfahrten. In diesem Jahr seinen im Rahmen des Projektes „i2030“ von Seiten beider Bundesländer insgesamt ca. 6 Mio. Euro für Untersuchungen zu zukünftigen Bahn-Infrastrukturmaßnahmen in der Hauptstadtregion verwendet worden. Wichtig ist es, dass diese schnell in die Umsetzung gehen. „Gesellschaftspolitik ist immer auch Infrastrukturpolitik“, so der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz.

 

Auch wenn die pünktliche Fertigstellung der Umbaumaßnahmen am Bahnhof Ostkreuz sehr zu loben sei, richtete VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel ein mahnendes Wort an die Pünktlichkeit der „roten Züge“: Zur Erfassung der Pünktlichkeit wird im Gebiet des VBB ein Toleranzraum von fünf Minuten angewendet. Ein Zug gilt demnach als verspätet, wenn dieser mehr als fünf Minuten zu spät ist. Bei der DB sei dies aktuell leider bei jedem 13. Zug im VBB-Gebiet der Fall. Sie erhoffe sich hier eine baldige Besserung.

 

Am Sonntag ist es soweit: Mit dem Fahrplanwechsel gehen die neuen Bahnhofsanlagen vollständig in Betrieb. Jeweils zwei Gleise wird es dann an zwei Richtungsbahnsteigen für die S-Bahnen der Berliner Stadtbahn geben. Man darf optimistisch sein, dass sich damit auf diesen Linien wieder ein regelmäßiger, flüssiger „Zugfluss“ ergibt. Ebenso halten an zwei neuen Regionalbahn-Seitenbahnsteigen die Regionalbahnlinien nach Werneuchen und Kostrzyn. Weiter gestärkt wird damit der Bahnhof Berlin-Ostkreuz in seinem charakteristischen Merkmal, der Bahnhof mit den meisten Zugabfahrten pro Tag in Deutschland zu sein. Über 1.500 Züge werden nach dem Fahrplanwechsel hier pro Tag halten, dabei sind täglich bis zu 120.000 Menschen in der nun komplett barrierefreien Bahnhofsanlage unterwegs.

 

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, und Christian Gaebler, Chef der Berliner Senatskanzlei, freuen sich über das planmäßige Ende der Bauarbeiten am Bahnhof Berlin-OstkreuzInes Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, möchte die Zusammenarbeit der Länder Berlin und Brandenburg im Schienenpersonennahverkehr weiter intensivieren und durch neue Infrastruktur noch mehr Züge auf die Gleise bringenSusanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), ist mit der Pünktlichkeit der Züge der S-Bahn Berlin GmbH und der DB Regio AG, Regio Nordost, noch nicht ganz zufrieden: Sie erhofft sich baldige Besserung.

 


 

02.12.2018 | Peter Cornelius

Peter Cornelius:Jahresbericht - meine Erfahrungen mit dem Fernverkehr in 2018

Ich werde, analog dem Bahn-Tagebuch des bahnpolitischen Sprechers der Grünen im Bundestag, ein Bahn-Tagebuch meiner persönlichen Erfahrungen meiner Reisen mit der Bahn im Jahre 2018 schreiben.

 

29.11.2018

 

Rückfahrt mit dem RE-1 auch ohne Probleme.

 

28.11.2018

Fahrt mit dem Regionalexpress 1 von Berlin nach Frankfurt/Oder zur Jahrestagung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen - Landesgruppe Ost. 

Fahrt ohne Probleme mit einigen Verzögerungen wegen Baustellen.

 

20.11.2018

 

Brüssel- Berlin

Auch eine Fahrt mit vielen Erlebnissen:

 

Der ICE 15 fuhr in Brüssel mit 5 min Verspätung ab, aber im ICE erhielt ich über DB-Navigator die Nachricht, dass mein Anschlusszug ICE 559 von Köln nach Berlin ausfallen würde. Im Reisezentrum in Köln waren erfreulicherweise schon für den nächsten Zug Platzreservierungen im Stapel ausgedruckt worden und wurden sofort ausgehändigt, sodass kein Anstellen notwendig war.

 

Der nun notwendige ICE 1051 mit einer Stunde später Abfahrt fuhr dann problemlos bis Hamm und wurde dann mit einem anderen Zug gekoppelt. In gesamten Zug erfolgte dann kurze Zeit später die Ansage, dass der Zug nur 100 km/h fahren könne, weil es technische Probleme am Triebkopf geben würde.

 

Nach Hannover erfolgte die Ansage, dass der Zug nun einen ausserplanmäßigen Halt haben würde, um dann in umgekehrter Fahrtrichtung weiter zu fahren. Dies erfolgte dann mit normaler ICE-Geschwindigkeit über Wolfsburg nach Berlin, wo ich um 19:10 angekommen bin. Gegenüber der geplanten Ankunftszeit auf meinem Ticket eine Verspätung von + 123.

 

18.11.2018

 

Bad Bentheim - Brüssel

 

Diese Fahrt war dann eher eine Abenteuerfahrt:

Der Zug der Eurobahn aus Bielefeld nach Hengelog kam mit rund 20 min Verspätung in Bad Bentheim an, kurz nach Überqueren der niederländischen Grenze erfolgte die Ansage, dass der Zug wegen der Verspätung nur bis Oldenzaal fahren würde und alle Reisenden dort doch auf einen nächsten Zug nach Hengelo warten sollten.

 

Die Fahrt dann mit einem Zug von BLAUWWNET verlief problemlos, auch die Fahrt von Hengelo nach Schiphol-Airport-Bahnhof.

 

Dort sollte dann mein Zug nach Brüssel abfahren, aber auf dem Bahnsteig war keine Anzeige und keine Ansage. Ich bin daher nach oben, traf per Zufall zwei Mitarbeiterinnen von NS und konnte so erfahren, dass ich mit Umsteigen in s´Hertogenbosch und dann in Breda nach Brüssel kommen könne. Das hat dann auch geklappt und meine Ankunft in Brüssel war rund eine Stunde später nicht um 23:15, sondern um 0:10. 

 

16.11.2018 Berlin-Bad Bentheim

 

Meine Fahrt von Berlin nach Bad Bentheim verlief nur mit geringen Problemen. In  Wolfsburg musste der Zug 10 min auf Personal aus einem anderen verspäteten Zug warten, dann später waren offenbar noch Probleme an einem Wagen, die kontrolliert werden mussten. So erfolgte die Ankunft in Bad Bentheim mit 30 min Verspätung.

10.11.2018

 

Eine Fahrt von Berlin nach Erfurt und zurück zu einer Sitzung des Fach-Ausschuss Verkehr verlief ohne Probleme. Nur in der Toilette neben dem Speisewagen wellte sich der Fussboden, weil wahrscheinlich Wasser eingedrungen war. Ich habe dies dem Kundendialog mitgeteilt und warte mal, wann ich welche Antwort bekomme.

 

 

15.09.2018

Fahrt zur Sitzung des Bundes-Ausschusses meines Verbandes in der Nähe des Bahnhofes Kassel-Wilhelmshöhe

 

Der ICE 1691 zur Abfahrt um 07:34 wird erst mit technischen Problemen und 15 min Verspätung gemeldet, dann fällt er aus. Die Zugbindung ist nun aufgehoben und es konnte relativ zeitnah ein Zug gefunden werden, der mich nun bis Hannover bringt. Dort rund 20 min Aufenthalt, dann Weiterfahrt möglich bis Kassel Wilhelmshöhe - Ankunft mit +57 min.

 

Die Rückfahrt im ICE 276 verläuft problemlos und fast pünktlich.

 

 

13.- 15.07.2018

Berlin-Bad Bentheim-Berlin

 

Nur die umgekehrte Wagenreihung auf der Fahrt am Freitag kann als Problem aufgezeigt werden - sonst problemlose Fahrt mit geringer Verspätung.

 

 

30.06.2018

 

Berlin-Erfurt-Berlin

 

Weitgehend alles pünktlich und ohne Probleme, ausser umgekehrter Wagenreihung auf der Rückfahrt nach Berlin

 

 

15.06. - 16.06.2018

 

Fahrt zu der von mir organisierten Fortbildung Fahrgastrechte beim Eisenbahn-Bundesamt in Bonn und der nachfolgenden Sitzung des Fach-Ausschusses Fahrgastrechte beim Gustav-Stresemann-Institut in Bonn

 

Hinfahrt mit dem ICE 654 unproblematisch, wenn auch mit 10 min Verspätung - da aber auch der IC 2013 nach Oberstdorf, mit dem ich von Köln nach Bonn fahren wollte, auch 10 min Verspätung hatte, war das Umsteigen in Bonn unproblematisch. Der Zug war auch am gegenüberliegenden Bahnsteig (Es sollte vielleicht in einer der künftigen Versionen der DB-Navigator-App auch angezeigt werden, welche Bahnsteige gegenüber liegen. Bei Bahnhöfen wie Köln oder Hannover ist das schon sehr hilfreich.

 

Bei der Rückfahrt gab es offenbar Probleme im Regionalverkehr, aber da ich rechtzeitig und nicht mit dem geplanten Zug von Bonn nach Köln gefahren bin, war der ICE 653 dann gut zu erreichen und fuhr auch sehr pünktlich.

 

12.06.2018 Tagesfahrt zur CEBIT nach Hannover

 

Anreise wiederum mit einem "Verstärkerzug", dem IC 1929 nach Hannover - sehr,sehr stark gefüllt, aber es war möglich einen Platz zu finden ohne Platzkarte.

 

Die Rückreise erfolgte nicht mit dem geplanten Zug, da dieser als verpätet ankündigt war, sondern mit dem IC 2431 nach Cottbus, der einen Schlenker über verschiedene Bahnhöfe fuhr und daher statt 2 nun 3 Stunden bis Berlin fuhr. Aber damit konnte ich erstmals das Fahrgefühl in einem der neuen IC-2-Züge erleben, die sonst auf den von mir üblicherweise eingesetzten Strecken nicht genutzt werden. Aus meiner Sicht als Fahrgast sehr zufriedenstellend.

 

 

07.06.2018 - 10.06.2018

 

Fahrt zur Jahrestagung des Europäischen Fahrgastverbandes EPF in Aachen mit Zwischenstation in Geilenkirchen

 

Die Hinfahrt verlief problemlos, auch mit Umsteigen in Düsseldorf zum Erreichen des im großen Umbau befindlichen Regionalbahnhofes Geilenkirchen mit IC 1929 und RE 10916. (Der IC 1929 war voll, aber es gelang mir noch mit Platzreservierung kurzfristig einen Tag vorher einen Platz zu buchen).

 

Die Rückfahrt war schon an Erlebnissen reicher:

 

Morgens um 09:48 wollte ich schon mit einem ICE von Aachen nach Köln fahren, um dort Mittag zu esssen und dann mit einem gebuchten IC weiter zu fahren.

 

Der ICE aus Brüssel wurde erst als verspätet wegen technischer Probleme angekündigt, dann erfolgte die nächste Ankündigung, dass er ausfällt. Rund 200 Fahrgäste am Bahnsteig in Aachen waren nicht ganz so begeistert, dass sie nun mit dem Regionalzug nach Siegen weiterfahren sollten, um dann in Köln wahrscheinlich ihre geplante Verbindung nicht zu erreichen. Dies wird wohl ein paar Fahrgastrechte-Anträge zur Folge gehabt haben....

 

Für die Fahrt von Köln nach Berlin hatte ich um 14:38 am Sonntag, dem 10.06.2018, den IC 1926 gebucht.

 

Dieser Zug war sehr stark gefüllt - aber ich hatte erfreulicherweise kurzfristig eine Platzkarte gebucht. Äusserlich war er sehr einheitlich lackiert, aber im Zug stellte sich dies als eine bunte Mischung sehr alter IC- und Interregio-Wagen heraus. Die Platzkarten waren an dem Abteil, in dem ich war, noch mit Zetteln gesteckt und auch die Wagennummer an den Türen mit einem Metallschild. 

Die Suche nach einer Toilette erwies sich als mühsam, denn gefühlt 50 % der Toiletten in diesem Zug waren als defekt gekennzeichnet. Da der Zug etwa zu 95 % ausgebucht war, war dies nicht unproblematisch.

 

(Ich habe einige Tage später in einem anderen Zug durch eine Zugbegleiterin erfahren, dass die 19er-IC-Reihe eine Verstärkerreihe ist, die leider aus sehr alten Wagen zusammen gestellt wird).

 

 

02.06.18 - 03.06.18

 

Berlin-Wuppertal-Hagen-Berlin

 

Die Anreise im ICE 654 verlief ohne Probleme - der Speisewagen war am Morgen noch recht leer um 06:51, aber in der zweiten Klasse stellte ich nach de Frühstück fest, dass ich vielleicht einen Sitzplatz hätte reservieren sollen. Aber ich habe einen gefunden und mit meiner Sitznachbarin auch nette Gespräche geführt.

 

Die Rückreise mit dem ICE 1057 von Hagen nach Berlin war dann etwas problematischer. Das Zug-Informationssystem auf den Bildschirmen in meinem Wagen 31 funktionierte überhaupt nicht und zeigte alles andere als die Realität an. Schwieriger wurde es ab Bielefeld, ab dann fuhren wir auf "Sicht" (so auch die Ansage des ZugChefs), weil eine selbstmordgefährdete Person in Langenhagen sei. Dadurch wurde Hannover mit +62 erreicht, Berlin dann statt um 00:09 um 01:06 mit +57.

Fahrgastrechteformulare wurden ausgeteilt und auch abstempelt einschliesslich der Fahrkarte - reiche ich nun meinen Antrag ein und korrigiere die Ankunftszeit um einige Minuten ?

 

25.05.2018 - 27.05.2018

 

Wieder aus privaten Gründen meine "Stammstrecke Berlin-Bad Bentheim-Berlin. Alle Züge fast pünktlich. Und der Bahnhof in Bad Bentheim geht auch seiner Fertigstellung entgegen - mit Reaktivierung einer Bahnstrecke mit dem Fahrplanwechsel soll offenbar auch der Bahnhof und das Bahnhofsumfeld perfekt sein.

 

05.05.2018

 

Berlin-Kassel (Wilhelmshöhe)-Berlin

 

Bei der Hinfahrt (im ICE 1691 ab 07:34)  zur Sitzung des Bundes-Ausschusses des Verbandes PRO BAHN habe ich kalkuliert, dass der Speisewagen in Ordnung sein könnte - das war aber eine Fehleinschätzung der Lage, aber im geöffneten Bistro wurde wenigsten ein Kaffee und ein in der Micro-Welle aufgewärmtes Baquette verkauft und sogar vom der Servicekraft (die ziemlich frustriert über die Ausfälle war ) sogar am Platz im Zug-Restaurant verkauft.

 

Die Rückfahrt im ICE 276 (ab 18:45 ) begann mit +15 und endete mit +30 in Berlin. Nun hatte ich mich selbst versorgt und gar nicht auf die Verfügbarkeit des Speisewagens gesetzt.

 

 

11.04.2018 - 15.04.2018

Berlin-Bad Bentheim-Amersfoort-Berlin

 

Drei Fahrt mit unterschiedlichen ICs der Strecke Berlin-Amsterdam-Berlin an drei unterschiedlichen Tagen, aber alle problemlos und nur mit minimalen Verspätungen. Die Sperrungen einiger Toiletten in diesen Zug-Garnituren ist wohl dem Alter des eingesetzten Materials zuzuschreiben, aber dafür rechnet sich ja wahrscheinlich jede Fahrt, weil das Material ja abgeschrieben ist.

 

 

09.03.2018 - 11.03.2018

 

Berlin-Einbeck(Salzderhelden)-Berlin

 

Eine Fahrt zur Teilnahme an unserem Bundesverbandstag (der Bundesdelegiertenversammlung des Verbandes) am 10.03.in Einbeck in Niedersachsen:

 

Die Verbindung mit ICE und METRONOM auf der Hin-und Rückfahrt verlief problemlos - der Speisewagen im ICE auf der Rückfahrt stand auch ohne Einschränkungen zur Verfügung. Keine Beanstandungen.

 

19.02.2018 - 21.02.2018

 

Berlin-Bad Bentheim-Berlin

Der IC 240 nach Amsterdam hatte keine Platzreservierung, fuhr aber ansonsten pünktlich. Der seit langem im Umbau befindliche Bahnhof Bad Bentheim hat zwar nun inzwischen zwei eingebaute Aufzüge, aber nur einer funktioniert - der andere ist offenbar schon seit der Eröffnung vor einer Woche defekt.

 

Auf der Rückreise musste der IC 241 (auch hier war die Platzreservierung defekt !)  in Bünde auf einen entgegenkommenden Zug warten und bekam so rund 14 min Verspätung.

 

Die Verbindung mit dem ICE 645/655 in Hannover konnte aber noch erreicht werden, da dieser dann auch 5 min Verspätung hatte.

 

01.02.2018 - 05.02.2018

Berlin-Luzern-Berlin

 

Da der Termin der EPF-Mitgliederversammlung, an der ich hier am 03.02.18 in Luzern teilgenommen habe, rechtzeitig bekannt war, konnte ich hier auch mit BC-25 frühzeitig ein Europa-Spezial-Ticket buchen, welches für die Hin- und Rückfahrt nur 74,80 EUR gekostet hat.

 

Hin- und Rückfahrt verliefen wie geplant zu den vorgesehenen Zeiten.

 

Auf der Rückfahrt gab es dann Verzögerungen, weil ein syrischer Flüchtling (betrunken und wahrscheinlich auch unter anderen Rauschmitteln) zwischen Freiburg und Frankfurt dem Zugpersonal einige Schwierigkeiten bereitet hat und verbal sehr agressiv war. Ich habe mich ihm auch in den Weg gestellt, da er mehrfach durch den Zug rannte mit der Zugchefin dahinter.

 

Die Zugchefin hat offenbar auch seine Papiere bekommen im Rahmen der Kontrolle, ob er ein erhöhtes Beförderungsentgelt gezahlt hat, war mir nicht ersichtlich. Für den Hauptbahnhof Frankfurt hatte die Zug-Chefin dann die Bundespolizei alarmiert, aber die wartete am Bahnsteig-Ende und der Flüchtling "flüchtete " dann hier am Ende des Bahnsteigs über die Gleise. Die Bundespolizei hatte daher nur seine Papiere.

 

In Berlin bin ich nach Ankunft um 23:32 dann zur Bundespolizei gegangen und habe eine ergänzende Zeugen-Aussage gemacht. 

Alles unerfreulich und dazu geeignet, dass eine Person natürlich eine negative Schlussfolgerungen auf alle entsprechenden Personen ergibt.

 

13.01.2018

Berlin-Kassel-Berlin

 

Der Zug der Hinfahrt, der ICE 277, ab um 06:30 in Berlin, fuhr pünktlich ab. Das Kurzfrühstück im Speisewagen war gut, WLAN nachher in der zweiten Klasse auch fast immer verfügbar. Ankunft mit geringer Verspätung.

 

Die Rückfahrt war um 18:45 in Kassel-Wilhelmshöhe gebucht und geplant. Der Zug ICE 276 wurde jedoch dann als ausfallender Zug angezeigt. Zusammen mit einem Mitreisenden konnte ich dann noch gerade in einen Zug nach Hamburg springen, um dann in Hannover umzusteigen.

Um nicht in Hannover auf dem kalten und zugigen Bahnsteig 20 min zu warten, sind wir dann im IC Amsterdam-Berlin nach Berlin gefahren und dort auch gut und ohne Verzögerung angekommen. WLAN gab es hier natürlich nicht, aber ich hatte mir meinem Mitreisenden genug zu erzählen und die Fahrt verging sehr schnell.

 

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25.04.2018 |

Koblenzer Thesen zur weiteren Entwicklung des ÖPNV in Deutschland

Koblenz, den 25.04.2018

 

Kernthesen zur weiteren Entwicklung des ÖPNV in Deutschland von unserem Vorstandsmitglied Julian Krischan, aus Anlass des 12. Deutschen Nahverkehrstages in Koblenz.

 

Dieses Papier soll im Rahmen des PRO BAHN Fachausschusses Tarife beraten und anschließend in ein offizielles Positionspapier des PRO BAHN Bundesverbandes überführt werden.

 

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25.03.2018 | Peter Cornelius

Die Berliner Bahnfüchse

sind eine spezielle Reiseagentur nur für Bahnreisen.

 

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31.01.2018 | Julian Krischan

Wohn- und Mobilitätskostenrechner ermittelt und vergleicht Kosten für Pendler

v.l.n.r.: Matthias Tang (Pressesprecher in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin), Jens-Holger Kirchner (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin), Susanne Henckel (Geschäftsführerin Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg), Ines Jesse (Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg)

Als Plugin auf der Internetseite des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (bzw. direkt unter https://fahrinfo.vbb.de/womoko) gibt es ein neues „Highlight“: den Wohn- und Mobilitätskostenrechner – kurz genannt „WoMoKo“.

Ausgehend von einer hausnummernscharfen Adresseingabe lassen sich für gewünschte Standorte die entstehenden Wohn- und Mobilitätskosten ermitteln und miteinander vergleichen. Zur Berechnung der Wohnkosten wurde die Fläche von Berlin und Brandenburg in insgesamt 744 Raumeinheiten geokatalogisiert, abweichende individuelle Eingaben zur pauschalierten Berechnung sind möglich. Zur Ermittlung der Mobilitätskosten werden unter anderem die Entfernung zur Arbeitsstätte und individuelle Pendelbedarfe berücksichtigt – hierzu besteht eine Schnittstelle zur Fahrplanauskunft „Fahrinfo“ des VBB. Beim Vergleich der Verkehrsmittel wird auf das in der Regel kostengünstige und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs hingewiesen.

„Der Rechner macht deutlich, dass an vielen Wohnlagen sogar Geld gespart werden kann, wann man Bus und Bahn nutzt“, äußert VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel. In der Tat können bei einem qualitativ und preislich guten ÖPNV-Angebot auch Wohnstandorte außerhalb der Berliner Innenstadt für Haushalte attraktiv sein. Leider muss mit Blick auf einkommensschwächere Bevölkerungsschichten in Berlin mittlerweile auch von „Verdrängung“ bzw. „Entmischung“ gesprochen werden. „Das neue Serviceangebot unterstützt unser Ziel, die Städte zu entwickeln, die etwa eine Bahnstunde von Berlin entfernt liegen, die sogenannten Städte in der zweiten Reihe“, ergänzt die brandenburgische Staatssekretärin Ines Jesse (SPD). Ob es das Ziel einer „integrierten Siedlungs- und Verkehrsentwicklung“ sein kann, lediglich  die Oberzentren durch Zuzug zu stärken, kann fraglich sein. Das durch die gescheiterte Kreisreform aufgeschobene Problem überproportionaler Soziallasten in den kreisfreien Städten ist bislang nicht gelöst. Angemessen erscheint, auch jenseits von Schienenverkehrsverbindungen für gute ÖPNV-Verbindungen zu sorgen – durch insgesamt mehr Geld für den ÖPNV und flächendeckende Bedienstandards, die über die aktuellen Standards für „PlusBusse“ hinausgehen. Bei der Entwicklung des „WoMoKo“ – dessen Initiative von Berlin ausging – hatte man sich an ähnlichen Projekten in Hamburg und München orientiert. Für 150.000 Euro wurde der VBB von den beiden Ländern mit der Umsetzung beauftragt. Es ist ein „Gesamtpaket“, das noch nicht ganz fertig ist. Hinzukommen werden weitere Datengrundlagen aus Brandenburg, ebenso ist eine API zur Integration der Anwendung in andere Internetseiten geplant.

 

(Anmerkung: Von unserem Vorsitzenden wurde ich gefragt, ob ich eine kurze persönliche Einschätzung zur Anwendung abgeben und erklären könne, was eine "API" ist... API bedeutet "Application Programming Interface" und meint bei Programmen im Internet einen Schlüssel dafür, dass man diese auch in andere Internetseiten und deren Anwendungen integrieren darf und kann. Die anderen Anwendungen weisen sich mittels der API als Berechtigte aus und können ihrerseits die bestehende Anwendung mit den rückgekoppelten Daten weiterentwickeln. Den Wohn- und Mobilitätskostenrechner halte ich für eine sinnvolle Anwendung, um sich eine erste Orientierung für entstehende Mobilitätskosten zu verschaffen. Gerade für "Autoversessene" ist es gut, anders als beim Routenplaner den Vergleich zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln zu haben. Schon ab wenigen Kilometern lohnt es sich, mit dem ÖPNV zu fahren! Gut am Rechner ist auch, dass man die Eingaben individuell bearbeiten kann. Der Mietpreisspiegel ist letztlich nur ein "Spiegel", ein Durchschnitt, der kleinräumlich auf individueller Ebene sehr starken Schwankungen nach unten und oben unterworfen sein kann. Ich selbst hatte schon öfters überlegt, wegen günstigerer Wohnungspreise in Richtung Sachsen-Anhalt bzw. Magdeburg umzuziehen. Und hier kommt das ins Spiel, was der Mobilitätskostenrechner nicht abbildet: Die VBB-Fahrpreise - mit unter anderem einer Monats-Netzkarte für ca. 200€ - sind prinzipiell günstig. Eine Netzkarte für den MAREGO-Verbund würde hier - trotz kleinerer Fläche - schon darüber liegen, ebenso eine Monatskarte für nur [sic!] Regionalexpressfahrten zwischen Potsdam und Genthin, dem ersten Halt in Sachsen-Anhalt. Insofern brauchen sich der VBB und das Land Brandenburg hinter dem Mobilitätskostenrechner und den Fahrpreisen für den ÖPNV nicht verstecken. Berlin sowieso nicht.)

 

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29.01.2018 | Julian Krischan

Eine Fahrt mit Hinderissen: Von Potsdam nach Neumünster – mit drei Mal technischer Störung am Zug

Eigentlich war ich guter Dinge, als meine Straßenbahn heute Vormittag vollbesetzt wie immer, aber dennoch pünktlich um kurz nach 8.50 Uhr am Potsdamer Hauptbahnhof ankam. Mit meinem Übergang zum RE 1 und dem anschließenden Fernverkehrsanschluss ab Berlin Hauptbahnhof schien es zu klappen. Beim Einsteigen in den bereit stehenden RE 1 fällt mir auf, dass für den Folgezug um 9.25 Uhr der Hinweis "Fahrt fällt aus" auf der Anzeigetafel steht – am Berliner Hauptbahnhof sollte für diesen Zug später der Vermerk "Verspätung ca. 5 Minuten" verzeichnet sein. Um diesen Zug sollte es mir aber nicht gehen – stattdessen konnte ich in dem fahrplanmäßig um 8.55 Uhr abfahrenden Zug des RE 1 noch einen Stehplatz im Mitteldeck des 1.-Klasse-Wagens ergattern.

 

Berlin-Wannsee: Es beschleicht mich das ungute Gefühl, dass wir in Berlin-Wannsee gefühlt länger als üblich halten. Im verglasten Sicherungskasten beginnt das rote Licht mit dem Warndreieckzeichen unablässig zu blinken – dies sollte sich bis Berlin Hauptbahnhof nicht mehr ändern. Ich überlege, ob ich aussteigen und mit der S-Bahn weiterfahren soll. Der Zug setzt sich daraufhin jedoch in Bewegung, um gleich wieder stehen zu bleiben – nachdem er zur Hälfte aus dem Bahnsteig ausgefahren ist. Sekunden vergehen, Minuten vergehen. Irgendwann geht es im Kriechgang weiter.

 

Berlin Hauptbahnhof: Meinen Anschlusszug ICE 1516 erreiche ich durch die Verspätung nicht. Ich folge der netten Einladung am Service Point und darf mir "auf Kosten des Hauses" einen Kaffee genehmigen. 40 Cent zahle ich auf, um einen Cappuccino nehmen zu können – der Gutschein hat lediglich einen Wert über 2 Euro. Die Aufhebung der Zugbindung klappt hingegen problemlos, auch wenn ich aus Potsdam mit meiner VBB-Netzkarte angereist bin. Beim Abfahrtsort hatte die ICE Fahrkarte aber den Zusatz "+City": Zutreffenderweise bin ich so mit dem RE 1 von Charlottenburg gekommen (stimmt... die Cityoption umfasst in Berlin nur den Tarifbereich A und damit nicht den Bahnhof Wannsee; am Bahnhof Zoologischer Garten wird seit dem Brand am Sylvestertag noch nicht wieder gehalten). Nach der kurzen Stärkung entnehme ich der Fahrplanauskunft eines Automatens, dass für den Folgezug des ICE 1514 eine technische Störung am Zug vorliegt (in der "DB Navigator" App wurde dieser und weitere ICE Züge ab Berlin gar nicht geführt). Ich entscheide mich, den ICE 650 in Richtung Ruhrgebiet zu nehmen, um über Hannover "irgendwie" in Richtung Norden zu kommen. Allerdings geht es mit dem bereit gestellten Zug auch hier nicht planmäßig um 10.51 Uhr los: Es gebe eine technische Störung in Bezug auf die Verbindung der beiden Zugteile, weswegen zunächst eine Sicherung aus- und anschließend wieder eingelegt werden müsste. Mit einer Verspätung von 17 Minuten verlassen wir den Berliner Hauptbahnhof.

 

Gut besetzt ist der ICE 650. Ich sitze an einem kleinen Tisch mit einer Familie. Von der Zugbegleiterin bekommen die Kinder Stifte und Comics vom "kleinen ICE". Die Mutter liest eine Geschichte vor, wie der "kleine ICE" vor seinem Konzertauftritt ständig zwischen München und Berlin hin und her rast – so, als ob's ein "Katzensprung" wäre. Und die Geburtagsfeier am gleichen Tag? "Das kriegen wir auch noch hin." Die Mutter äußert offen, nicht viel von der Geschichte zu halten, weswegen das Vorlesen kurz darauf beendet wird. Ich frage mich, wie das noch mal war mit dem Verbraucherschutz und der "Werbung an Schulen und Kitas". Wenn man die "Neutralität" des Staates annimmt – wie von konservativen Parteien gemeinhin behauptet – würd's gehen. Aber diese Neutralität müsste dann auch für ein staatliches Unternehmen gelten.

 

Mit Umsteigen in Hannover komme ich schließlich um 14.54 Uhr mit 2,5 Stunden Verspätung in Neumünster an. Zum Glück habe ich heute nicht mehr viel zu tun und findet mein Termin erst morgen statt.

 


 

08.01.2018 | Julian Krischan

Ein Plus für den "PlusBus": 10. und 11. Linie im Land Brandenburg eröffnet

Offizielle Eröffnung der 10. und 11. "PlusBus"-Linie in Brandenburg: Hans-Jürgen Hennig (Geschäftsführer regiobus Potsdam Mittelmark GmbH), Ministerin Kathrin Schneider, Landrat Wolfgang Blasig und Susanne Henckel (Geschäftsführerin Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)/v.l.n.r.)

Das Konzept „PlusBus“, das aus dem mitteldeutschen Raum stammt, findet auch in Brandenburg Anklang: Zum 1. Januar ging die zehnte und elfte Buslinie unter der neuen Dachmarke in Betrieb.

 

Das „PlusBus“-Konzept scheint aufzugehen: In einer feierlichen Veranstaltungen in Beelitz gaben Ministerin Kathrin Schneider (SPD), Landrat Wolfgang Blasig (SPD) und weitere kommunal- und verkehrspolitische Vertreterinnen und Vertreter den offiziellen Startschuss für die zehnte und elfte „PlusBus“-Linie im Land Brandenburg.

 

„Ich hatte vor drei Jahren nicht geträumt, dass wir heute so weit sind“, freute sich VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel. Im Dezember 2014 hatte man entlang eines „Verbindungsdreiecks“ zwischen Bad Belzig, Brandenburg an der Havel und Potsdam die ersten drei „PlusBus“-Linien in Betrieb genommen. „PlusBus“, das bedeutet einen verlässlichen Verlauf der Buslinie, auf dem mindestens von Montag bis Freitag zwischen 6 und 18 Uhr im Stundentakt gefahren wird. „Klar merkbar, klar erkennbar und klar wiedererkennbar in der Qualität des Angebots“, seien die Gütekriterien für ein gutes ÖPNV-Angebot, so Henckel. Die „PlusBusse“ scheinen diesem Standard gerecht zu werden: Ein Fahrgastzuwachs von über 10% konnte im Rahmen von Erhebungen bereits gemessen werden.

 

Mit der Veranstaltung heute schließt sich ein Kreis, indem es erneut um die ÖPNV-Anbindung der Gemeinde Kloster Lehnin ging: In Lehnin verkehren bereits zwei „PlusBus“-Linien der ersten Stunde, durch die neue dritte wird der Ort mit dem Zisterzienserkloster zum „Drehkreuz“. „Wir hatten früher zwischen Lehnin und Busendorf nur Schüler- und Rufbusverkehre wochentags“, berichtet Bürgermeister Uwe Brückner (SPD). Von der dritten „PlusBus“-Linie, die eine Direktverbindung nach Beelitz und zum Bahnhof Beelitz-Heilstätten mit Anschluss nach Berlin eröffnet, erhofft er sich weitere Impulse für Lehnin als Tourismus-, Gesundheits- und Wohnstandort.

 

„Mit dem PlusBus gehen wir quasi von der untersten Stufe des Angebots auf das Höchste. Wir sind aber überzeugt davon, dass sich das lohnt“, so Brückner. Vom besonderen Wert eines guten ÖPNV-Angebots auf der Straße scheinen auch seine Amtskollegen entlang der östlichen Flanke des Landkreises Potsdam-Mittelmark überzeugt zu sein: Mit einer weiteren „PlusBus“- und noch dazu einer Expressbuslinie wird die Anbindung von Beelitz, Seddiner See und Michendorf an Potsdam erheblich aufgewertet. Die Gemeinden lassen sich den an vielen Stellen entstehenden Halbstundentakt etwas kosten: Die Gemeinde Seddiner See hat 13.000 Euro und die Stadt Beelitz zwischen 20.000 und 25.000 Euro zusätzlich in den kommunalen Haushaltsplan eingestellt.

 

„Der nun unterzeichnete Letter of Intent ist die Grundlage dafür, dass man uns eine Rechnung stellen darf“, führt der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürger für Beelitz) aus. Mit dem Landkreis vereinbarten die beteiligten Kommunen, den Verlust der neuen Buslinien mit einem hälftigen Anteil auszugleichen. Der Vorteil eines der öffentlichen Hand gehörenden Busunternehmens liegt demnach auf der Hand: Flexible Anpassungen sind möglich. Umso höher außerdem die Fahrgeldeinnahmen, desto geringer der Verlust des landkreiseigenen Unternehmens und desto geringer das Defizit der kommunalen Haushaltsstelle.

 

Ein unangefochtener Spitzenreiter in Bezug auf die Anzahl an „PlusBus“-Linien in Brandenburg ist der Landkreis Potsdam-Mittelmark: Von den elf „PlusBus“-Linien befinden sich sechs in diesem Gebiet – das sind mehr als die Hälfte. Kaum wundern durfte es daher, dass bei der heutigen Veranstaltung wieder Hans-Jürgen Hennig als Geschäftsführer der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH durchs Programm führte. Selbst zeigte er sich sehr zuversichtlich darüber, dass die „Negativspirale“ aus Fahrplanausdünnungen und Fahrgastrückgängen überwunden sei. Zu Gute kommt hier gewiss das Bevölkerungswachstum im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

„Es gibt nicht mehr Geld. Das Bestehende wird nur anders verteilt“, bremste Ministerin Schneider Hans-Jürgen Hennig angesichts von Erwartungen auf mehr Landesgelder für „PlusBusse“. Dabei ist klar: Von dem vor Weihnachten im Parlament durchgerungenen zusätzlichen Betrag von 48 Mio. Euro für den kommunalen ÖPNV wird der Großteil den Straßenbahnbetrieben zu Gute kommen.

 

Übrig bleiben allerdings 2 Mio. Euro pro Jahr zusätzlich für die Landkreise ohne Straßenbahn- und O-Bus-Betriebe. Die ÖPNV-Finanzierungsverordnung wird auf Grund dieses Zusatzbetrages in den kommenden Wochen angepasst werden müssen. Durch die beiden beeinflussbaren Wertungskriterien Fahrplanangebot und aufgewendete Kosten stehen die Landkreise bislang in Konkurrenz um die Verteilung der zur Verfügung gestellten Landesmittel. Mit der Würdigung von „PlusBus“-Linien als gegebenenfalls drittes beeinflussbares Kriterium entsteht ein Zugzwang bei bislang nicht am Konzept partizipierenden Landkreisen, einzelne ihrer Linien diesen Standards anzupassen. Ob dies auch in wachstumsfernen Regionen sinnvoll ist, bleibt fraglich.

 

Vor einigen Jahren noch ein Novum in Schweden – mit den "PlusBussen" jetzt ins brandenburgische Beelitz eingekehrt: Batteriebetriebene Abfahrtsanzeiger in EchtzeitUnterzeichnung des "Letter of Intent" zur Finanzierung der zusätzlichen Busverkehrsangebote: Bürgermeister Uwe Brückner aus Lehnin, Bürgermeister Axel Zinke aus Seddiner See, Landrat Wolfgang Blasig und Ministerin Kathrin Schneider (v.l.n.r.) Zufriedener "PlusBus"-Fahrgast

 


 

21.12.2017 | Peter Cornelius

Transparenz der Öffentlichkeitsbeteiligung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung

Mit dem beiliegenden Brief, der auf einem Vorstandsbeschluss des Landesvorstandes beruht, habe ich am 05.11.2017 dem Ministerium vorgeschlagen, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung beim Landesnahverkehrsplan öffentlich gemacht wird, d.h. alle Inhalte der Vorschläge öffentlich gemacht werden.

 

Auf diesen Brief ist unter dem Datum vom 12.12.2017 eine Reaktion erfolgt. Der Brief wurde am 20.12. aus dem Postfach des Fahrgastverbandes geholt.

 

 Forderung nach Transparenz an das Ministerium

 

 Antwortschreiben des Ministeriums unter dem Datum vom 12.12.2017

 


 

10.12.2017 | Peter Cornelius

Premierenfeier und die Pannen auf der Neubaustrecke

Die Premierenfeier zur Einweihung der neuen Strecke gestern, an der ich teilweise teilgenommen habe, hat die Deutsche Bahn AG schon sehr bombastisch organisiert.

 

Die Pannen danach haben der DB AG nun ein Presse-Echo produziert, dass sich der Vorstand sicher so nicht gewünscht hat.

 

Am 13.12. kam dann eine Entschuldigung und eine Aussage, dass nun auf dieser Strecke, über die Fahrgastrechte hinaus, für jeden Zug, der über eine Stunde Verspätung hat, nicht nur 25 %, sondern der volle Fahrpreis aus Kulanz erstattet werden soll. Und noch 50 EUR dazu.

 

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09.12.2017 | Julian Krischan

Ein großer Tag für die Verkehrsbetriebe Potsdam – ein noch größerer für die Brandenburgischen Straßenbahnbetriebe

Es sollte ein großer Tag für die Straßenbahnen im Land Brandenburg werden, auch wenn es zunächst nicht ganz danach aussah: Als sich um 10.07 Uhr in Potsdam der Eröffnungszug für die neue, gut 1,1 Kilometer lange Neubaustrecke zum Campus Jungfernsee in Bewegung setzte, wurde die Weiterfahrt zunächst von einer Gruppe Demonstrierender blockiert. Sie forderten weiterhin eine durchgehende Direktverbindung mit dem Bus von Potsdam Hauptbahnhof nach Groß Glienicke und Berlin-Spandau – so, wie die Verbindung am heutigen Tag in Form der Linie 638 noch besteht. Ohne ein Umsteigen an der neuen Endhaltestelle am Campus Jungfernsee, wie es ab morgen der Fall sein wird.

Im warmen Inneren des Eröffnungszuges blieb die Lage dagegen unaufgeregt. Auf den Monitoren konnte man sich in einem Film Revue passieren lassen, wie die bestehenden Straßenbahnfahrzeuge des Typs SIEMENS „Combino“ in der jüngsten Vergangenheit eine Verlängerung erfuhren. Ob es sich hierbei um „XXL“- oder „XL-“-Versionen handelt – wobei die Fahrzeugbeschriftung auf letzteres verweist – konnte nicht abschließend geklärt werden. „Sagen wir, es ist ein Fahrzeug“, kommentierte Staatssekretärin Ines Jesse lächelnd während ihrer kurzen Ansprache am „Zwischenstop“ an der neuen Haltestelle „Rote Kaserne“.

 

Für die Straßenbahnbetriebe in Brandenburg konnte Staatssekretärin Jesse in der Tat eine erfreuliche Neuigkeit verkünden: Das dringend benötigte zusätzliche Geld zur Instandsetzung der Fuhrparks und der Infrastruktur soll in der kommenden Woche im Brandenburger Landtag zur Abstimmung gebracht werden. Hierzu wird eine Novellierung des ÖPNV-Gesetzes in der Plenarsitzung auf der Tagesordnung stehen. Insgesamt geht es um 48 Mio. Euro – die Hälfte davon aus eigenen Haushaltsmitteln des Landes Brandenburg. Die neue „ÖPNV-Strategie“ des Landes Brandenburg ist demnach nicht bloße Makulatur. Zuletzt wurde die in Aussicht gestellte Wohltat von Kritikern in Fahrgastverbänden und auf der Tagung der Landesgruppe Ost des VDV noch bezweifelt. „Die Bescheide für die allgemeinen Investitionen werden gleich nach der Regelung im Landtag versendet“, so Jesse. Der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs bedankte sich seinerseits für die finanzielle Unterstützung des Landes Brandenburgs beim Bau der Streckenverlängerung, die zeitlich in nur etwas mehr als einem Jahr entstand. Auch künftig hoffe er auf die Unterstützung des Landes bei Streckenerweiterungen. Fest geplant sei eine Weiterführung der jetzigen Trasse über die Fahrländer Brücke zum bevorstehenden Entwicklungsgebiet im Bereich der ehemaligen Kaserne Krampnitz. Vorstellbar sei darüber hinaus eine Verlängerung bis nach Satzkorn mit einem dort entstehenden Busknotenpunkt. Das willkommene Engagement des Landes zeige sich aber auch auf anderer Ebene: „Für die wachsende Stadt Potsdam schnüren wir momentan einen Investitionspakt über ca. 50 Mio. Euro. Darin sind auch viele Landesmittel enthalten", so Jakobs.

 

Nach einem weiteren Grußwort von Oliver Glaser, einem der beiden Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Potsdam, ging es schließlich an das Durchtrennen des grünen Bandes und damit an den Start der eigentlichen Straßenbahn-Jungfernfahrt zum Campus Jungfernsee. Gekommen war hierzu auch Susanne Henckel, die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg.

 

Nach Speis und Trank und unter sehnsüchtiger Erwartung von einigen Fahrgästen konnte um 12.01 Uhr das vorerst letzte Abfahrtssignal für eine Straßenbahneröffnung in Brandenburg gegeben werden: Nach Achtungspfiff und Aufzeigen der traditionellen Schaffnerkelle setzte sich die erste reguläre Umlauffahrt der Linie 96 vom Campus Jungfernsee zur Marie-Juchacz-Straße in Bewegung. Heute und morgen verkehrt die neue Linie alle 20 Minuten, ab Montag dann ganztägig im 10-Minuten-Takt. Für den Fahrplan der neuen Strecke war im Sommer ursprünglich ein 20-Minuten-Takt in den Nebenzeiten geplant gewesen. Auch auf Drängen von PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V. wurden diese Planungen modifiziert.

 

 


 

24.11.2017 | Julian Krischan

Gespräch im Ministerium

Gespräch im Ministerium (v.l.n.r.): Julian Krischan, Stv. Vorsitzender PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V., Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung im Land Brandenburg, Peter Cornelius, Vorsitzender PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V.

Zu einem konstruktiven Austausch trafen sich die PRO BAHN Landesvorstandsmitglieder Peter Cornelius und Julian Krischan mit Staatssekretärin Ines Jesse im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Ein Hauptaugenmerk des Gesprächs lag dabei auf der Entwicklung des Landesnahverkehrsplanes für die Jahre 2018 bis 2022 sowie der Öffentlichkeitsbeteiligung dazu.

 

PRO BAHN Berlin-Brandenburg besprach die Vorschläge, die wir gemacht haben, um die Beiträge im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung öffentlich zu machen. Das Ministerium wird diesen Vorschlägen nicht folgen und legte mündlich die Gründe dafür dar – ein Antwortschreiben auf den Brief des Landesverbandes soll in den nächsten Tagen verschickt werden.

 

Eine noch ganz andere Qualität erhielt das Gespräch durch die am Vortag veröffentlichte Ausschreibung des Regionalverkehrs-Netzes "Elbe-Spree" für die Zeit von Dezember 2022 bis Dezember 2034. Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Berufserfahrung verwies Peter Cornelius auf die Wichtigkeit, alle Anlagen zur Ausschreibung zeitgleich mit der Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu veröffentlichen. Der Schreibfehler in der E-Mail Adresse sei durch eine nachfolgende Berichtigung beziehungsweise eine zusätzliche Weiterleitung auf dem VBB-Server gerade noch heilbar. Es sei aber schon wichtig, die Unterlagen möglichst sofort mit der Veröffentlichung bereit zu stellen.

 

Staatssekretärin Jesse sprach indessen von "erheblichen Verbesserungen", die die Fahrgäste ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 erwarten würden. Vertreten durch den Vorstand, kündigte PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V. an, sich die Ausschreibungsunterlagen genau anzusehen und dazu Stellung zu beziehen.

 

Aus der Sicht des Fahrgastverbandes sind angesichts von steigenden Pendlerzahlen und überfüllten Zügen auch kurzfristige Verbesserungen auf den Hauptachsen nach Berlin dringend notwendig. Bis Dezember 2022 sind es auch noch ganze fünf Jahre, in denen das Fahrgastaufkommen weiter zunehmen wird.  Staatssekretärin Jesse verwies auf die Gebundenheit an bestehende Verträge und auf das Haftungsrisiko für das Land, wenn es hier zu nachträglichen Anpassungen käme. "Man darf sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen", so die Staatssekretärin. 

Durch Gespräche mit den Verkehrsunternehmen setze sich das Land als Aufgabenträger aber dafür ein, "das wenige, was wir bekommen könnten", zeitnah zu bekommen. Neben der vergabe- und vertragsrechtlichen Problematik bestünde eine weitere Hürde darin, momentan überhaupt an zusätzliche Fahrzeuge zu kommen.

 

Eine Entwarnung konnte Staatssekretärin Jesse für die Straßenbahnbetriebe in den brandenburgischen Städten geben, die ihren Betrieb durch eine in die Jahre gekommene Infrastruktur gefährdet sahen. "Bei der Straßenbahnkonferenz Anfang Mai konnte ich dazu noch nichts sagen, weil die Lösung zu diesem Zeitpunkt noch in Arbeit war", so Jesse. Ihren Worten zufolge soll der Problematik aber nun abgeholfen sein.

 

85 Mio. Euro investiert das Land Brandenburg nach ÖPNV-Gesetz jährlich in den so genannten „übrigen“ Personennahverkehr. „Dazu kommen 5 Mio. Euro für die Straßenbahnen“, berichtet Hartwig Rolf, der in seiner Funktion als Referatsleiter für ÖPNV und Eisenbahnen im Ministerium zum Gespräch dazugekommen war.

Von den 85 Mio. Euro müssen 18,12% für Investitionen verwendet werden – entsprechend dem Anteil, der bis Ende 2019 aus den zweckgebundenen „Entflechtungsmitteln“ kommt. Die restliche Summe stammt aus dem allgemeinen Topf der Regionalisierungsmittel und wird den Landkreisen zugewiesen. Damit finanziert das Land Brandenburg kontinuierlich mit einem Anteil von circa 15% den übrigen öffentlichen Personennahverkehr, zu Lasten des Schienenverkehrs. Mit den Zuweisungen finanzieren die Landkreise hauptsächlich Verkehrsleistungen, für die sie in der Regel die in ihrem Besitz befindlichen Verkehrsunternehmen per Direktvergabe beauftragen. Zu der Frage, welche Stellung das Land beziehungsweise nachgeordnete Einrichtungen zu bislang nicht eingeleiteten Direktvergaben vertreten, äußerten sich Jesse und Rolf aufgrund fehlender Zuständigkeit als Aufgabenträger nicht. Es bleibt abzuwarten, ob es zu einem eigenwirtschaftlichen Antrag beim Landesamt für Verkehr kommen wird.

 

Mit Blick auf die Neuvergaben im Schienenpersonennahverkehr wird das Land Brandenburg weiterhin am Bruttovertragsprinzip festhalten. Staatssekretärin Jesse verwies darauf, dass man dadurch "zusätzlichen Druck" auf die Eisenbahnverkehrsunternehmen ausüben könne, wenn es zu Defiziten bei der Zuverlässigkeit komme. Durch Strafzahlungen fließe in dieser Hinsicht Geld das Land zurück, ebenso werden die Zuwächse an Fahrgeldeinnahmen in den letzten Jahren so durch die öffentliche Hand abgeschöpft. Mit Blick auf die Festlegung von Tarifen und Tarifanpassungen verwies Staatssekretärin Jesse auf "lange Nächte", die sie zusammen mit Ministerin Kathrin Schneider beim VBB in Berlin verbracht habe. In einem großen Verkehrsverbund mit vielen Beteiligten ist es nicht einfach, Übereinstimmungen in derartigen Fragen zu erzielen.

 

Als ein abschließender Gesprächspunkt wurde auf das wichtige Thema Infrastruktur eingegangen. Die Untersuchungen im Rahmen des ÖPNV-Konzeptes 2030 durch den VBB haben hier verschiedene Perspektiven aufgezeigt. Durch die erfolgten Anmeldungen zum Bundesverkehrswegeplan 2030 und der nun veröffentlichten Ausschreibung wird teilweise in beträchtlichen Zeiträumen vorweg geplant.

 

Für das Regionalverkehrs-Netz „Elbe-Spree“ wird dabei aktuell nahezu ausschließlich mit der vorhandenen Infrastruktur geplant, ohne Einbeziehung neuer Projekte wie der Express-S-Bahn nach Nauen oder Reaktivierung der Stammbahn beziehungsweise Stahnsdorfer Friedhofsbahn mit Weiterführung nach Teltow Stadt. Auf ihr Bitten hin sagten die Vorstandsmitglieder Peter Cornelius und Julian Krischan Staatssekretärin Jesse zu, als Fahrgastverband alles für zusätzliche Infrastrukturzuwendungen vom Bund an Brandenburg zu unternehmen, auch wenn ein Fahrgastverband hier sicher nicht so großen Einfluss auf das zuständige Bundesverkehrsministerium hat.

 


 

20.11.2017 | Peter Cornelius

Öffentliche Anhörung zum Landesnahverkehrsplan für Brandenburg im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung am 09.11.2017

(Aktualisiert am 20.11.17- siehe Ende des Textes)

 

Ich war am 09.11. zu dieser Anhörung im Landtag - mein Eindruck: 

Die geladenen und von den Parteien vorgeschlagenen Experten hatten sich unterschiedliche Mühe gemacht, nur zwei hatten ihre Überlegungen auch in Powerpoint-Präsentationen umgesetzt, die sie dann vorgetragen haben.

Die den Ausschuss-Mitgliedern vom Ausschuss-Sekretariat aufbereitete Information wurde leider nur den Mitgliedern des Ausschusses und den Experten selbst verteilt - die anwesende "Öffentlichkeit " muss warten, bis das Protokoll dieser Sitzung fertig ist und auf den entsprechenden Seiten der Parlamentsdokumentation mit diesen Dokumenten zur Verfügung steht. Das wird dauern und die Frist bis zum 04.12. für die Eingabe von Überlegungen der Bevölkerung und der Verbände an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung wird da längst vorbei sein.

 

Nachtrag am 15.11.2017

Die Landtagsverwaltung hat mir erfreulicherweise inzwischen alle Dokumente der Experten zur Verfügung gestellt. Es gibt nun allerdings bei uns noch technische Probleme, die in den Bereich AKTUELLES auf unserer Website einzustellen.

 

Nachtrag vom 20.11.2017

Die Dokumente sind nun online unter AKTUELLES.

 

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07.10.2017 | Hans Leister

Aufstand der Pendler in Götz und Groß Kreutz

Die Pendler-Revolution in Götz und Groß Kreutz

In Götz hat am Freitag, 07.Oktober, eine Bahnhofs-Demo stattgefunden. Fast 5000 Unterschriften waren in den vergangenen Wochen gesammelt worden: Für mehr Züge und mehr Platz in den Zügen. Die Pendler haben es satt, aus Potsdam mit Versprechungen abgespeist zu werden.

VBB und Landesregierung glänzten mit Abwesenheit, als der RBB die Pendler besuchte. Allein der SPD-Landtagsabgeordnete Ralf Holzschuher versuchte, die Situation zu erklären, und versprach für 2022 Abhilfe, mit der neuen Ausschreibung.

Leichtes Spiel und Szenenapplaus für die Opposition: CDU-Verkehrsfachmann Rainer Genilke wies auf das Konzept der CDU hin, das deutlich mehr Züge vorsieht, nämlich vier pro Stunde zwischen Berlin und Brandenburg, zwei schnelle und zwei, die überall halten. Dazu müssten endlich alle Bundesmittel, die das Land für den Schienenverkehr bekommt, auch für den Schienenverkehr eingesetzt werden. Derzeit werden 20% anderweitig ausgegeben.

Drei Züge pro Stunde sind die Forderung der Pendler, aber sofort, zwei davon mit den Unterwegshalten in Götz und Groß Kreutz. Übrigens gab es 1998 schon drei Züge pro Stunde asl Fahrplanangebot, bis die Kürzungswellen einsetzten.

PRO BAHN kam auch zu Wort: Hans Leister machte klar, dass das Land Brandenburg von den Pendlern lebt. Fast ein Drittel der "sozialversicherungspflichtig Beschäftigten" in Brandenburg pendeln in andere Bundesländer, meist nach Berlin, und verdienen dort die Steuern, die sie in Brandenburg bezahlen. Der Dank: Die Landesregierung lenkt einen Teil des Geldes, das der Bund für Züge für Pendler bereitstellt, in andere Kanäle. Die Leute in Götz gehen jetzt auf die Straße, oder besser: Auf den Bahnhofsvorplatz.

Die RBB Abendschau hat mit dem Robur berichtet, aber nur einen kurzen Ausschnitt.

 

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24.08.2017 | Peter Cornelius

Zweiter Anlauf für LOCOMORE ab 24.08.2017

Heute am 24.08.2017 hat der Fernzug LOCOMORE auf der Strecke Berlin-Stuttgart-Berlin wieder den Betrieb aufgenommen. (Presseberichte sprechen von 200 Buchungen ab Berlin am 24.08.)

 

Der Fahrkartenverkauf wird nun organisiert durch FLIXBUS, der Betrieb durch eine Tochter der Firma LEO EXPRESS aus Tschechien.

 

Wird der zweite Start klappen ?

 

Als Konkurrenz zum Fernverkehrs-Angebot der Deutschen Bahn AG ist dies sicher zu wünschen, auch wenn die Fakten nicht einfach sind:

 

Ähnlich wie für das Start-Up-Unternehmen LOCOMORE wird der tägliche Betrieb auch hier wahrscheinlich wieder rund 30 000 EUR betragen (Miete der Lok, Miete der Wagen, Personalkosten, Stationsgebühren und Trassengebühren).

 

Heute waren 6 Wagen im Betrieb - also rund 6 x 70 Plätze = 420 Plätze x 2 Fahrten (Hin- und Rückfahrt) = 840 Plätze.

 

840 Plätze x 9,99 = 8400 EUR - das rechnet sich also noch nicht, wenn der Zug voll ist.

 

Wenn nun die vorhandenen 8 Wagen im Einsatz sind, dann ergibt die Rechnung 8 x 70 = 560 x 2 = 1120

 

Wenn ich das mit 29,99 rechne = 33589 EUR.

 

Also 8 Wagen, voll ausgebucht, könnte mehr Einnahmen als Kosten ergeben.

 

Aber ein Sitzplatz kann ja auch mehrfach verkauft werden - ein Fahrgast fährt von Berlin nach Kassel, der nächste auf diesem Sitzplatz von Frankfurt nach Stuttgart.

 

Flixbus wird sicher versuchen mit Kampfpreisen den Zug bis auf den letzten Platz zu füllen.

 

Aber Kampfpreise werden sich nicht rechnen - da muss das Ticket schon etwas mehr kosten.

 

Aber das sind die Rechnungen eines interessierten Bahn-Kunden (von aussen gesehen) , der natürlich die Verträge der Kooperationspartner FLIXBUS und LEO EXPRESS untereinander und mit allen beteiligten Stellen nicht kennen kann.

 

Weitere Informationen

 

Zugziel-Anzeige LOCOMORE 1819 am 24.08.2017LOCOMORE powered by LEO EXPRESS (copyright Gerd Aschoff)LOCOMORE mit einem FLIXBUS-Aufkleiber (Copyright Gerd Aschoff)

 


 

14.08.2017 | Peter Cornelius

Werner Müller:Erfahrungen im Nacht-IC Berlin-München

Das PRO BAHN Mitglied (und BC-100-Kunde) Werner Müller berichtet über seine Erfahrungen im Nacht-IC München-Berlin:

 

" Ich bin am 20.07.2017 mit dem Nacht-IC 2090 von München nach Berlin gefahren. Der Zug fuhr in München um 21:52 ab.

 

Bereitstellung und Abfahrt in München mit rd. 10 Minuten Verspätung. Das muss nicht sein in dieser verkehrsarmen Zeit. Der Zug machte einen schmuddeligen Eindruck durch unzureichende Innenreinigung. 

In meinem Müllbehälter am Tisch befanden sich noch Essensreste.

 

Die Platzreservierungen waren erst in München-Pasing eingespielt. Diesen Mißstand der verzögerten Anzeigen muss ich leider des öfteren zur Kenntnis nehmen. "

 

 

 


 

02.08.2017 | Peter Cornelius

Erfahrungen mit TRAINLINE

Trainline ist ein Anbieter, der mit mehreren Eisenbahn-Unternehmen in Europa zusammenarbeitet.

 

Dieser Anbieter ist mir zwar bekannt, aber ich hatte bisher keine Notwendigkeit dieses Angebot zu nutzen.

 

Für eine Fahrt von Bruxelles-Midi nach Amsterdam-Central am 07.09.17 bestand jedoch nun diese Notwendigkeit, da dies über www.bahn.de nicht zu buchen ist.

 

Die Buchung verlief problemlos, die Zahlung über Kreditkarte auch und ich werde nun mit einem THALYS-Zug der SNCF für 67,00 EUR von 09:52 - 11:42 nach Amsterdam fahren.

 

Eine Fahrt mit belgischer und niederländischer Bahn mit Umsteigen wäre zwar für 45,80 EUR verfügbar gewesen, aber mit fast doppelter Fahrtzeit.

 

Und ich habe am 11.08. nun auch schon die zweite Buchung gemacht - für eine Strecke am 07.07. von Amsterdam nach Nimwegen, mit der niederländischen Staatsbahn.

 


 

19.06.2017 | Julian Krischan

Mit dem Regionalverkehr zu den Regionaldialogen

Vier Regionaldialoge zum Thema, wie der Schienenpersonennahverkehr der Zukunft in Brandenburg beschaffen sein soll – und das an vier verschiedenen Orten. Klingt gut und eigentlich noch besser, wenn man privat im Besitz einer Monatskarte für das gesamte VBB-Netz – und damit für ganz Brandenburg – ist. Was nun aber, wenn man selbständig tätig ist und zugleich Termine in Magdeburg und Rostock wahrzunehmen hat? Dann muss man von außerhalb – in diesen Fällen von Sachsen-Anhalt bzw. Mecklenburg-Vorpommern – zu den Veranstaltungsorten der Regionaldialoge nach Brandenburg „einfahren“. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hatte sich hierbei vor allem für nahe an den Landesgrenzen liegende Standorte entschieden. Hätte man die Prioritäten stärker auf Städte im Berliner Einzugsbereich gelegt, wären vermutlich noch stärker die Themen überlasteter Pendlerzüge und Hauptachsen der Schieneninfrastruktur zur Sprache gekommen. In den bislang kreisfreien Städten wäre die zukünftige Finanzierung des kommunalen ÖPNV angesichts der bevorstehenden Kreisgebietsreform als Diskussionspunkt wohl kaum zu vermeiden gewesen. Als stellvertretender Landesvorsitzender von PRO BAHN Berlin-Brandenburg standen bei mir die Termine in Wittenberge, Bad Belzig und Angermünde auf der Tagesordnung.

 

Gesagt, getan. Die Stadt Wittenberge als Ort des ersten Regionaldialogs am 7. Juni liegt ganz im Nordwesten des Landes Brandenburg. Synergien – wie im Impulsvortrag zur Landesentwicklung geäußert – bestehen hier vor allem zur und mit der Metropolregion Hamburg. Kein Bedarf wird mit Blick auf die bevorstehende Netzausschreibung für eine Durchbindung der Regional-Express-Linie von Berlin nach Hamburg gesehen. Pendlerinnen und Pendler nach Hamburg würden bereits heute mit Zeitkarten die attraktive und schnelle ICE-Verbindung in die Hansemetropole nutzen. Mit einem Preis von 325,00 Euro für die Monatskarte bzw. von mehr als 3.000 Euro für die Jahreskarte ist dies wahrlich keine besonders soziale Preisgestaltung. Eine Wachstumschance wird Diskussionsteilnehmern zufolge darin gesehen, dass sich Wittenberge mit einer gut ausgestatteten Hafeninfrastruktur an der Elbe zu einem wichtigen Dreh- und Umschlagplatz der Warenwirtschaft entwickeln kann. Für mich persönlich geht es von Wittenberge weiter mit der S-Bahn Mittelelbe, Linie S1, die aus Sachsen-Anhalt kommend stündlich in Wittenberge endet und zurück nach Magdeburg und Bad Schönebeck-Salzelmen fährt. Mit einem „Regio120“-Ticket fahre ich zum Preis von 15,00 Euro von hier zu meinem Arbeitsort in Magdeburg. Die „W-Lan S-Bahn“ vom Typ BR 425 bietet freies W-Lan, allerdings nur mit einem Datenvolumen von 50 MB pro Fahrgast pro Tag. Die Verbindung ist ziemlich gut, allerdings nach Abrufen meiner E-Mails das Datenvolumen bereits erschöpft. Die südlich von Stendal vorbeiziehenden Bahnhöfe wie Demker oder Angern-Rogätz mindern den Eindruck nicht, sich hier auf weitgehend freier Steppe zu befinden. Im Rahmen der Restrukturierung des Brandenburger Regionalverkehrs in den 90er Jahren wären derartige Bahnhöfe wohl geschlossen worden.

 

Ein Tag später. Ich denke daran, dass ich am kommenden Vormittag den nächsten Regionaldialog in Bad Belzig besuchen werde. Doch wie von Magdeburg nach Bad Belzig kommen? Bis zu Beginn des Jahrtausends gab es ausgehend von Calbe und Barby südlich von Magdeburg eine – sogar zweigleisige – Schienenstrecke über Güterglück, Lindau und Nedlitz nach Wiesenburg und Bad Belzig. Nur wenige Jahre vor ihrer Stilllegung wurden diese Gleistrassen sogar noch elektrifiziert. Da mittlerweile hier nur noch die zurückgebliebenen Masten die Landschaft „verschönern“, bestanden für mich als Fahrtmöglichkeiten die Optionen über Zerbst und Roßlau, wie auch über Köthen und Dessau. Da diese Fahrtrouten einige Zeit in Anspruch genommen hätten und das Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen-Ticket werktags erst ab 9.00 Uhr gilt, entschied ich mich dafür, am Abend nach Potsdam zurückzufahren, dort zu übernachten und am nächsten Morgen quasi innerhalb des Landkreises nach Bad Belzig zu fahren. Nach einer morgendlichen Fahrt im überfüllten RE 1 sowie RE 7 – dies auch stadtauswärts aus Berlin – erfahren ich und der Pressesprecher unseres Landesverbandes in Bad Belzig, dass die Linien RE 1 und RE 7 mit der Neuausschreibung ab dem Fahrplanwechsel 2022/2023 verdichtet werden sollen. Reicht eine Verdichtung zu Hauptverkehrszeiten hier aber aus bzw. lediglich ein zusätzlicher Zug pro Stunde zwischen Brandenburg an der Havel und Fürstenwalde? Mit Blick auf die aktuelle Situation und einen prognostizierten Zuwachs an Fahrgästen von jährlich 5% in der Hauptstadtregion sollte man dies wohl eher verneinen.

 

Es ist Donnerstag in der darauf folgenden Woche und von Rostock geht es für mich über Güstrow und weiter mit der bummelnden „Stadttore-Linie“ nach Szcezcin. Warum? Zum einen gilt auch hier das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket werktags erst ab 9.00 Uhr und zum anderen ist es in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Fläche ziemlich zeitintensiv, sich mit dem Regionalverkehr auf der Schiene fortzubewegen. Wer schon einmal mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) bis zu den Orten im Osten Usedoms gefahren ist, dürfte dies bezeugen können. Nicht von allen Landesteilen in Mecklenburg-Vorpommern schafft man an einem Tag einen Ausflug mit dem Zug an die Ostsee und zurück. Durch meine Übernachtung in Szcezcin wird außerdem die Vereinskasse geschont, da im Vorort Pilchowo die Übernachtung in einer Pension bereits für 11 Euro zu haben ist.

 

Am nächsten Morgen befinde ich mich demzufolge am Bahnhof von Szcezcin, um die eigentlich kurze Fahrt nach Angermünde anzutreten. In Erinnerung an einen Zugausfall nach Schwedt vor einigen Wochen und an zwei erfolglose Versuche einer Reise nach Szcezcin im vergangenen Jahr, stehe ich hier nicht ganz ohne Baukribbeln. Zu einer Zustiegsverweigerung aufgrund zu geringer Platzkapazitäten – wie beim Fahrzeugeinsatz eines VT-623 erlebt – sollte es heute zumindest schon mal nicht kommen. Trotz dessen treten wir auch heute die Fahrt mit einer 20-minütigen Verspätung an – irgendwo auf der Strecke sollen Bauarbeiten sein. Wie in Angermünde zu erfahren, hatte auch Detlef Höppe aus dem Ministerium heute unfreiwillig eine Stunde wartend im Zug zubringen müssen. Im Rahmen der Diskussion nehme ich Bezug auf die in diesem Netzbereich zu beobachtende Unzuverlässigkeit von Seiten der Deutschen Bahn AG und bitte die Vertreter des VBB darum, im Rahmen des Controllings hierauf ein ganz besonderes Augenmerk zu richten. Mit Blick auf die Zukunft ist zu erfahren, dass die in Angermünde aufeinander treffenden Streckenäste aus Richtung Prenzlau, Schwedt und Szcezcin hier perspektivisch zu einem 30-Minuten-Takt zusammengeführt und nach Berlin vertaktet werden sollen. Erfolgen soll dies zum Fahrplanwechsel 2026/2027 – zu dem Zeitpunkt, wenn die Neubeauftragung des zeitlich versetzt ausgeschriebenen Nord-Süd-Netzes im Regionalverkehr greifen wird. Mit Recht beanstanden einige der Anwesenden, dass es nicht angehen könne, auf diese wichtigen Verbesserungen noch mehr als neuneinhalb Jahre warten zu müssen. Nach einem Fotoshooting mit der Ministerin Kathrin Schneider und bilateralen Gesprächen, wie auch kurzfristig Mehrbestellungen an Verkehrsleistungen möglich sein könnten, begebe ich mich bei lausommerlichen Temperaturen zurück zum Bahnhof von Angermünde.

 

Nach kurzen Überlegungen fällt meine Entscheidung: Ich will zurück nach Szcezcin fahren und weiter an die Ostsee, dort Strandluft schnuppern und das Wochenende verbringen (privat finanziert, keine Frage). Wieder mit einigen Minuten Verspätung beginnt die Fahrt in Richtung Szcezcin. Bei einer regulären Übergangszeit von neun Minuten dürfte es in Szcezcin schwierig werden, den Anschlusszug nach Swinoujscie zu erreichen. Im Endeffekt bleiben mir dann gerade zwei Minuten, die kaum zum Wechseln des Bahnsteiges ausreichen. Sofort begebe ich mich im Anschlusszug zur Zugbegleiterin und frage nach dem polnischen Schönes-Wochenende-Ticket für Regionalzüge. Kundenfreundlich werden hier noch Fahrkarten vom Zugpersonal verkauft, allerdings erklärt mir die junge Mitarbeiterin freundlich mit Gesten, dass es 17.02 Uhr sei, das Schönes-Wochenende-Ticket aber erst ab 18.00 Uhr gelte. Unter Übersetzungshilfe anderer anwesender, des Englischen mächtiger Fahrgäste erreiche ich, das besagte Schönes-Wochenende-Ticket zu bekommen, und zusätzlich einen Fahrschein bis zu der Station zu lösen, die wir als erste nach 18.00 Uhr passieren werden. In diesem Fall ist dies Wysoka Kamienska. Pünktlich komme ich um 18.31 Uhr an meinem Zielort Miedzyzdroje an und beziehe meine Herberge.

 

Am darauffolgenden Samstag möchte ich einen Ausflug in den Nachbarort Swinoujscie –  zu deutsch Swinemünde – unternehmen. Angrenzend an die westlich der Swina gelegene Ortshälfte befindet sich die Grenze zu Deutschland, außerdem hat hier die Usedomer Bäderbahn (UBB) mit der Station „Swinoujscie Centrum“ einen Endpunkt auf polnischem Gebiet. Für die Fahrt von Miedzyzdroje nach Swinoujscie ist Planung vonnöten, da die Regionalzüge von „Polregio“ eher spärlich als regelmäßig oder gar vertaktet verkehren. Eine gewisse Planung ist auch für die Rückfahrt wichtig, da der letzte Regionalzug zurück bereits um 19.56 Uhr fährt – regelmäßig. Wie nicht anders zu erwarten, sind kurz vor 19.56 Uhr zahlreiche Fahrgäste auf dem Bahnsteig versammelt. Allerdings: Es will sich kein Regionalzug zur Abfahrt einstellen. Ein Blick auf den Fahrplan führt zu Ernüchterung: Es gibt eine Ausnahme in Bezug auf diese Fahrt. „Verkehrt von Montag bis Sonntag, aber nicht am 17. Juni“. Bis zur regulären Abfahrtszeit war dies hier keinem aufgefallen – und als junger Deutscher kennt man solche Fahrplannotizen allenfalls aus Kindertagen. In Polen wird man in dieser Beziehung noch einmal einen Schritt zurück in die Vergangenheit entführt. Was aber nun tun? Sichtlich auffällig versuchen einige Personen, unauffällig in dem auf dem Nachbargleis bereitgestellten Intercity mit mehr als zehn Abteilwagen einen Platz zu finden. Um 20.30 Uhr soll die Fahrt hier losgehen. Als sich der Zug in Bewegung setzt, huschen in den Gängen der Abteilwagen unablässig Personen auf und ab. Nach kurzer Beobachtung vor der Abfahrt sollten sich bis zu vier Schaffner im Zug befinden, doch kommt leider keiner von ihnen an meinem Abteil vorbei, um mich zu bedienen. Gut zehn Minuten später fährt der Intercity in den Bahnhof von Miedzyzdroje ein. Lautstarker Jubel kommt auf, als die Türen geöffnet werden. Sämtliche Fahrgäste, die vergeblich auf den letzten Regionalzug des Tages gewartet hatten, sind mit dem Intercity gut an ihr Ziel gekommen.

 

Und die Moral von der Geschicht'? Wie die Erfahrungen zeigen, können wir mit dem aktuellen Regionalverkehrsangebot in Deutschland im Großen und Ganzen zufrieden sein. Es besteht im Positiven kein Vergleich zum „Status quo“ in Nachbarländern bzw. zu früheren Situationen zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn bzw. der Deutschen Reichsbahn. Dass man in den Flächenländern Zugreisen vorausplanen und bei bestimmten Terminen in Etappen vorgehen muss, wird auch in Zukunft nicht zu vermeiden sein.

Eine Verstärkung der Regionalverkehrsangebote in der Hauptstadtregion um Berlin ist allerdings zwingend und zeitnah notwendig!

Verbesserungen sollten aus der Sicht von PRO BAHN auch in den Bereichen von Tarif und Vertrieb angestrebt werden: Die Ländertickets sollten auch werktags zeitlich entfristet werden. Zudem sollte es für Einwegfahrer möglich sein, Tickets jederzeit im Zug bei den Zugbegleitern erwerben zu können. Dies zu einem sozial verträglichen Kilometertarif, der die aktuellen Berechnungsmaßstäbe deutlich unterschreitet. Damit Mobilität für alle bezahlbar und erreichbar bleibt – denn genau das ist die Aufgabe des Regionalverkehrs.

 

Julian Krischan, Stv. Vorsitzender PRO BAHN Berlin-Brandenburg, und Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Brandenburg

 


 

15.05.2017 | Peter Cornelius

LOCOMORE-Pressekonferenz am 06.04.2017

Update 15.05.2017

 

Es ist aus meiner Sicht sehr bedauerlich, dass LOCOMORE nun Insolvenz angemeldet hat. Die gesamte finanzielle Situation dieses Start-Ups ist natürlich von aussen, auch wenn ich an der Presse-Konferenz teilgenommen habe, schwer zu beurteilen.

 

 

Wo fand diese Presse-Konferenz statt ?

 

Natürlich in einem Wagen, dem Spiele-Abteil, im LOCOMORE-Zug selbst, vor der Abfahrt in Richtung Stuttgart am 06.04.2017.

 

Wie ist der Stand dieses -Fernverkehrs-Zug-Start-Ups ?

 

Die Firma existiert noch, der Betrieb läuft noch und die Zahl der Fahrgäste, die heute am Hauptbahnhof in  den Zug eingestiegen sind, war schon sehr beachtlich mit langen Schlangen vor den Türen der einzelnen Wagen.

 

70 000 Fahrgäste sind es nun schon nach rund 100 Tagen.

 

 Zur Zeit kann der Zug aus 8 orangenen Wagen gebildet werden, weitere Wagen sind angemietet. Es sind bis zu 12 Wagen betrieblich möglich.

 

Wer ist der Mann auf dem Bild ?

Das ist Derek Ladewig, der Chef dieses privaten Fernverkehrs-Unternehmens.

 

Was plant er ?

- in den nächsten drei Monaten eine schwarze Null zu erreichen,

- ab Frühjahr 2018 mit einem zweiten Zug von Berlin über Dortmund, Düsseldorf nach Köln zu fahren.

 

Dazu ein Pressebericht aus der Berliner Zeitung:

 

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11.05.2017 | Peter Cornelius

Neue S-Bahn für Berlin - Besichtigung des Mock-Up am 05.05.2017

Mitglieder des Landesverbandes vor dem Mock-UP

Einige Mitglieder des PRO BAHN-Landesverbandes Berlin-Brandenburg hatten am 05.05.17 die Gelegenheit das "Mock-Up" der neuen S-Bahn zu besichtigen und nahmen dieses Angebot der S-Bahn-Geschäftsführung gerne an.

 

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30.04.2017 | Peter Cornelius

Das Bahn-Tagebuch des Matthias Gastel (MdB)

Der bahnpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen im Bundestag, Matthias Gastel, ist nun bald am Ende seiner ersten Legistaturperiode im Bundestag.

 

Die Erlebnisse aller seiner Bahnreisen schildert er in einem Bahn-Tagebuch auf seiner Website.

 

In einer Veranstaltung des Fach-Ausschuss Fernverkehr-Takt, der bei PRO BAHN auf Bundesebene existiert, hat er am 28.04.2017 in Berlin im INNOZ aus seinen Erfahrungen berichtet und diese auch zusammengefasst und analysiert. 

 

Er hat aber auch natürlich darüber hinaus politische Aussagen über das Erreichte und über die Ziele gemacht und intensiv mit den Teilnehmern diskutiert.

 

Ein interessanter Nachmittag !

 

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17.04.2017 | Julian Krischan

"Orientation needed" – als Anfänger im öffentlichen Nahverkehrssystem von Birmingham

Birmingham ist bestes Beispiel für eine Stadt, in der dem öffentlichen Personennahverehr über die Jahre hinweg politisch nur wenig Geltung beigemessen wurde. Kommt man als Auswärtiger mit dem Zug in der ehemaligen Industriestadt an, wird man von einer überdimensionierten und keine Wünsche offen lassenden „Shopping Mall“ empfangen – der „Grand Central“. Über lange Verbindungsgänge und entlang der unterschiedlichen „Shops“ können hier einige der zentralen Eisenbahnstationen Birminghams mit einem Dach über dem Kopf  erreicht werden. Sucht man als Fahrgast jedoch seinen Bus zum Hotel, wird es schwierig: Die „Bus Stops“ der in Birmingham hauptsächlich auf das Stadtzentrum hin ausgerichteten Buslinien befinden sich quer verteilt auf sämtliche Nebenstraßen rund um das „Shopping Center“ herum. Dass einige der Haltestellen ihren Standorten entsprechend zusammenfassend „gelabelt“ sind – wie beispielsweise als „Moor Street Interchange“ – macht die Situation nicht einfacher. Hat man die für sich passende Abfahrtshaltestelle gefunden, trifft man vorzugsweise auf einen älteren Doppeldeckerbus der Tochtergesellschaft „West Midlands“ des ehemals staatlichen, mittlerweile aber privatisierten und an der Börse befindlichen Verkehrsunternehmens „National Express“. Eine Tür, eine Treppe, leider keine optischen beziehungsweise visuellen Haltestellenankündigungen.  Mit raschem Tempo geht es über die Autobahnen der Stadt, um zum peripheren Zielort beziehungsweise zu einer der Umsteigehaltestellen wie zur Außenring-Buslinie des „Outer Circles“ zu gelangen. Steigt man um, zahlt man erneut. Oder man nimmt gleich eine Tageskarte für den Bus beziehungsweise eines der lokalen Bus-Stadtteilangebote.

 

Generell scheinen sich die verschiedenen Verkehrsträger in Birmingham gegeneinander auszuspielen. Unabgesehen davon, dass es auf Zeitkartenebene integrierte Angebote wie „Bus – Train – Tram“ in dem in fünf Tarifzonen unterteilten „Network West Midlands“ gibt. An den neuen „Platinumbussen“ wird das Buhlen der Verkehrsträger um Kundschaft besonders deutlich: In dichter Taktung verbinden die modern ausgestatteten „Doppeldecker 2.0“ das Stadtzentrum Birminghams mit wichtigen Oberzentren des Metropolenraums, zu denen unter anderem Coventry mit der bekannten University of Warwick gehört. Auf diese Weise besteht praktisch Parallelverkehr zu den Triebfahrzeugen des Eisenbahnunternehmens „LondonMidland“, die mit ihren oft außerhalb des Metropolenraums bzw. der Region „West Midlands“ gelegenen Start- und Endpunkten eher mit Regional-Express-Linien, als mit S-Bahnen in Deutschland zu vergleichen sind. Für Auswärtige anfangs verwirrend ist ohne Zweifel die Bezeichnung „West Midlands“: Einerseits ist damit die Region „West Midlands“ als eine der höchsten unterstaatlichen Verwaltungseinheiten Englands gemeint, andererseits trägt – quasi als Region in der Region – der Metropolenraum Birmingham diese Bezeichnung. Der Verbundraum des „Network West Midlands“ bezieht sich auf diesen Metropolenraum, andererseits gibt es auch Tageskarten für den Zug für die Region „West Midlands“.

 

Über die wohl größte Nachfrage an Fahrgästen durfte sich allerdings die „Tram“ freuen – die Straßenbahn, die im Metropolenraum die Städte Birmingham, Sandwell und Wolverhampton verbindet. Im Jahr 1999 wurde sie auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, die von der Birmingham „Snow Hill“-Station ausging, eröffnet. Für die anliegenden Stadtteile und Wohnquartiere besteht seitdem eine nahe gelegene und leicht zugängliche Anbindung an die schnelle Schiene. Daher auch der Name „Midland Metro“. Und diese „Midland Metro“ erreicht Birminghams Innenstadt noch direkter, seitdem vor ca. einem Jahr die beiden neutrassierten Streckenabschnitte durch den Stadtkern in Betrieb gegangen sind. Trotz eines 6-Minuten-Taktes kann man sich heutzutage unter der Woche schon über einen Stehplatz in einer modernen Bahn der zweiten und um einiges längeren Fahrzeuggeneration freuen. Für in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste sind hellgrüne Sitzplätze reserviert, außerdem hilft hier die auch für Fahrscheinkontrollen in jeder Straßenbahn anwesende Servicekraft beim Ein- und Aussteigen. Planungen, die Erfolgsgeschichte „Tram“ fortzuführen, sind schon in trockenen Tüchern: Weitere Erweiterungen in den Stadtzentren von Birmingham und Wolverhampton befinden sich in Umsetzung, ebenso ist im Haushaltsplan eine Verbindung in Richtung des Flughafens „Birmingham International“ verankert. In der ehemaligen Industriemetropole Birmingham gibt es aber auch andere nicht mehr benötigte Eisenbahnstrecken, die sich für Umwandlungen in Straßenbahntrassen eignen. Hier wird momentan geplant und erörtert. Die Ära Straßenbahn fängt in Birmingham gerade erst an.

 

 


 

16.04.2017 | Julian Krischan

Manchester macht's möglich: Mit "Light Rail" in die City!

Mit der ersten Eröffnung im Jahr 1992 hat die Stadt Manchester die Entscheidung für ein schienengebundenes ÖPNV-Verkehrssystem vergleichsweise spät getroffen. Und für ein "Light Rail"-Hochflurwagen-Konzept dazu obendrein. Begonnen hat damals alles mit der Umnutzung bestehender Eisenbahnstrecken in Kommunen des industriell geprägten Ballungsraumes „Greater Manchester“. An einigen Stellen sind noch heute die ehemaligen Signale des Eisenbahnverkehrs zu erkennen. Provisorisch wurde diesen oft nur eine Plane übergestülpt.

Mittlerweile hat sich in der Region einiges getan: Seit Beginn des Jahrzehnts wurde das „Light Rail“-Schienennetz durch neu gebaute Trassen um mehr als das Doppelte vergrößert. So gingen seit dem Jahr 2011 sukzessive und von ihrer Länge her beträchtliche neue Streckenäste in Betrieb. Neben weiteren umliegenden Kommunen erreichte so im November 2014 auch der erste Stadtbahnzug den Flughafen.

Seit gut einem Monat befahren die Bahnen nun auch die zweite Verbindungskurve durch die Innenstadt. Dadurch besteht eine weitere Halbkreisumfahrung um den Stadtkern und um das Einkaufszentrum „Arndale“ in westlicher Richtung. Entgegen den Erwartungen des Autors findet man hier jedoch keine Untergrundlösung vor, sondern eine Einbettung der beiden Richtungsgleise in die Fußgängerzone mit abgesenktem Bordstein.

Auch darüber hinaus zeigen sich am Beispiel Manchester die spezifischen Vor- und Nachteile eines "Lightrail"-Hochflurwagensystems:

Mit den leistungsstarken und modernen Bahnen der nunmehr zweiten Fahrzeuggeneration erreicht man von außerhalb schnell und ohne große Umwege die Innenstadt. Großflächige "Park&Ride"-Parkplätze, ein einfaches Tarifsystem und am Automaten leicht zu erwerbende Fahrkarten leisten Übriges dazu, um zum Umsteigen von der Straße auf die Schiene zu bewegen. Eine nicht ganz optimale Situation zeigt sich dagegen an Stellen, an denen die Streckentrasse mangels Alternativen in die Fahrbahn integriert wurde.

Aus Platzgründen und zur Gewährleistung eines fließenden Verkehrsflusses ergeben sich hier größere Abstände zwischen den Haltestellen. Andererseits gelangt man so schneller zu wichtigen Zielen wie beispielsweise dem Flughafen.

Auch samstagnachmittags werden die im 12-Minuten-Takt verkehrenden Hochflurwagen mittlerweile gut nachgefragt. Kein Anlass also für Skeptiker, wenn man zugleich auf eine ähnliche Entwicklung in Stuttgart zurückblickt: Der Autor erinnert sich hier an sein Sommerferienpraktikum bei der SSB AG im Jahr 2003, als dort eine interne Kommunikationskampagne zur Einführung des 10-Minuten-Taktes auf den Stadtbahnlinien durchgeführt wurde. Damals kontrovers diskutiert, können heutzutage noch dichtere Takte und Doppeltraktionen von Stadtbahnwagen die gestiegene Nachfrage zeitweise nicht mehr angemessen befriedigen. Man wird sehen, was sich in Manchester tun wird. Spannend bleibt es auf jeden Fall.

 

 


 

02.04.2017 | Peter Cornelius

Nacht-IC der Deutschen Bahn AG - eine erste Erfahrung !

Die Reise war etwas anders gedacht, aber bei manchen Reise ergeben sich halt ungeplante Ereignisse. Daher kam ich bei einer Reise von Brüssel nach Berlin am 30.03.2017 nicht ganz so voran wie eigentlich gedacht und gebucht. 

Nach Aufhebung der Zugbindung habe ich dann den Nacht-IC, ein neues Produkt der DB Fernverkehr AG, in der Nacht vom 30. auf den 31.03. genutzt und bin von 23:12 bis 05:33 nach Berlin gefahren.

 

Wie sah dieser Nacht-IC aus ?

Es war eine E-Lok mit einigen Wagen der zweiten Klasse und einem Wagen der ersten Klasse.

Welche Wagen ? Es waren Interregio-Wagen der Bau-Art, bei der man noch die Fenster im Abteil öffnen kann.

Aber auch mit "Großraum-Abteilen"..

Die Sitze war fest und nicht ausziehbar - die meisten der jüngeren Leute, die natürlich vergeblich nach einer Steckdose für elektronischen Geräte in diesen Wagen suchten, haben sich mehr oder weniger bequem auf die Sitze gelegt.

 

Was war denn angekündigt bei der Vorstellung des Schlaf- und Liegewagen-Angebotes der ÖBB und des neuen Nachtzug-Angebotes der DB AG :

 

- bequeme Wagen mit gedämpften Licht - Fehlanzeige

- keine Ansagen des Zugpersonals - ja, doch, etwas

- Verkauf von Schlafhilfen wie Decken u.a. - Fehlanzeige

 

Schlußfolgerungen:

Ein Produkt, welches sicherlich noch Verbesserungsbedarf nach oben hat.

Wenn dieses Produkt im Rahmen eines Sparpreises von 19,00 EUR und einer ggf. möglichen Reduktion auf 14:25 bei Besitz einer BahnCard 25 zu erwerben ist, dann ist es vielleicht eine Alternative zu einem Fernbus, aber....

 


 

27.03.2017 | Peter Cornelius

LOCOMORE - ein erster Erfahrungsbericht !

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 fährt LOCOMORE, ein neuer Fernzug-Anbieter die Strecke Stuttgart-Berlin-Stuttgart.

 

Ich habe mir mit einer Fahrt am 23.03.2017 von Berlin nach Darmstadt meinen ersten Eindruck geschaffen:

 

1. Ich habe die Fahrt am 31.12.2016 gebucht und in der Kategorie BASIC eine Fahrkarte für 18,-- EUR erhalten.

2. Der Zug kam im Hauptbahnhof Berlin 5 min vor der geplanten Zeit an und konnte den geplanten Fahrplan fast auf der ganzen Strecke halten - in Darmstadt hatten wir 5 min Verspätung.

3. Der Wagen war - als Großraum - in der Kategorie BASIC zwar gut gefüllt, aber mit der notwendigen Platzbuchung hatte jeder ja seinen Platz.

4. Das Innere dieser renovierten Wagen macht einen ansprechenden Eindruck - der Eindruck im IC Berlin-Amsterdam, den ich bis Bad Bentheim sehr oft nutze, ist nicht so gut.

5. Das Personal ist freundlich und sehr hilfsbereit.

 

Ich hoffe, dass dieser Anbieter es auch wirtschaftlich schaffen wird, den Betrieb aufrecht zu erhalten und vielleicht auch auszubauen.

 

Peter Cornelius

 


 

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