Fahrgastverband PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg

Pressemitteilungen

 

Pressemitteilung vom 19.09.2018

Fahrgastverbände gemeinsam auf der INNOTRANS

 

 

Dateianhang:   Pressemeldung INNOTRANS

 


 

Pressemitteilung vom 30.08.2018

PRO BAHN nimmt zur Veröffentlichung des Landesnahverkehrsplanes Brandenburg Stellung

 

 

Dateianhang:   Stellungnahme zur Veröffentlichung des Landesnahverkehrsplanes Brandenburg

 


 

Pressemitteilung vom 06.08.2018

PRO BAHN nimmt zum Nahverkehrsplan in Potsdam Stellung

 

 

Dateianhang:   Presse-Mitteilung zum Nahverkehrsplan in Potsdam

 


 

Pressemitteilung vom 29.07.2018

PRO BAHN fordert Fernverkehrsvorstand auf irreführende Werbung richtig zu stellen

 

 

Dateianhang:   Presse-Mitteilung 29.07.2018

 


 

Pressemitteilung vom 16.05.2018

Wir begrüßen die grüne Alternative im Fernverkehr

 

Inzwischen wurde bekannt, dass FLIXTRAIN einen zweiten Zug auf der Strecke Berlin-Stuttgart-Berlin einsetzen will ab 21.06.2018. Details unter www.flixtrain.de mit Recherche im Fahrplan - eine offizielle Ankündigung gibt es noch nicht.

 

Dateianhang:   FLIXTRAIN Berlin-Stuttgart-Berlin

 


 

Pressemitteilung vom 27.04.2018

Unverständnis für Zugausfälle beim Baumblütenfest in Werder

 

 

Dateianhang:   Zugausfälle-Baumblütenfest-Werder-2018

 


 

Pressemitteilung vom 10.04.2018

Probleme der Bahnpendler: Es ist keine Schande eine Fehlplanung einzugestehen

Probleme der Bahn-Pendler in Wustermark:


Es ist keine Schande, eine Fehlplanung einzugestehen.
 

 

PRO BAHN in Berlin und Brandenburg:

Probleme der Bahn-Pendler in Wustermark:
Es ist keine Schande, eine Fehlplanung einzugestehen.

Im Entwurf des Landesnahverkehrsplans (LNVP) für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) hat das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg vorgesehen, neu eine durchgehende RB-Linie von Potsdam über Golm nach Berlin-Spandau einzurichten. Diese Linie soll nicht an den heutigen Zugangsstellen, den Bahnhöfen Wustermark und Elstal, halten, dafür einen neuen zusätzlichen Halt in Höhe des Outlet-Center erhalten. Durch die Führung über die Gleise des Rangierbahnhofs mit geringer Geschwindigkeit ist diese Linienführung nicht nennenswert zeitsparender als ein „schnelles“ Wenden im Bahnhof Wustermark, wie es als Alternative möglich wäre.

Die Bürgerinitiative NICHT OHNE WUSTERMARK hat eindrücklich aufgezeigt, dass auf die heutigen Verbindungen vom Bahnhof Wustermark nach Potsdam und Berlin nicht nur zahlreiche Bürger angewiesen sind, sondern durch Siedlung und Ansiedlung weiteres Potential entsteht und sich die starke Zunahme der Fahrgastzahlen in Zukunft weiter fortsetzen wird. Eine große Region des Landkreises Havelland nutzt den Bahnhof Wustermark zum Umsteigen auf den Schienenverkehr, durch Buszubringer und Park-and-Ride. Diese Rolle kann der Bahnhof Elstal wegen ungenügender Straßenzufahrt nicht übernehmen.
PRO BAHN Berlin-Brandenburg hat sich mit der Thematik befasst und stellt fest:

Diese Planung des Landes ist verfehlt. Zwar hatte auch das Vorstandsmitglied von PRO BAHN Hans Leister in einer persönlichen Stellungnahme zum Landesnahverkehrsplan im Herbst die Führung einer Linie Potsdam-Spandau begrüßt, allerdings unter der Annahme eines Halts in Elstal. Dieses Vorstandsmitglied ließ sich ebenso wie der gesamte Vorstand von den Argumenten der Bürgerinitiative NICHT OHNE WUSTERMARK überzeugen, dass eine Führung über den Bahnhof Wustermark mit Halt in Elstal vorzuziehen ist. Hans Leister dazu: „Ich habe dazu gelernt. Mir war nicht ausreichend bewusst, dass ein neuer Haltepunkt „Outlet-Center“ und ein Halt in Elstal nicht die verkehrliche Funktion des Bahnhofs Wustermark erfüllen können.“ Jetzt ist es an der Reihe des Verkehrsministeriums in Potsdam, auch dazu zu lernen.

Doch hier zeigt sich leider exemplarisch, dass das Land die Planung des SPNV falsch aufgezäumt hat. Zuerst wurden im November 2017 die wesentlichen Linien des Regionalverkehrs mit minutengenauen Fahrplänen für den Zeitraum von Dezember 2022 bis Dezember 2034 ausgeschrieben, danach erst wird der Landesnahverkehrsplan, der die Grundlage für diese Ausschreibung bilden soll, öffentlich zur Diskussion gestellt. Wenn dann die Bürgeranhörung dazu führt, dass eigentlich etwas geändert werden müsste, ist es wegen der laufenden Ausschreibung für Änderungen zu spät.
Der Vorsitzende von PRO BAHN Berlin-Brandenburg, Peter Cornelius, meint dazu: „Wenn das Verkehrsministerium jetzt die Bedürfnisse der Bahn-Nutzer in Wustermark in den Planungen berücksichtigt, werden wir dies positiv vermerken. Rechtzeitig zuzugeben, dass eine Planung falsch war, ist keine Schande, sondern immer der bessere Weg, auch wenn die Ausschreibung damit verzögert wird.“
PRO BAHN Berlin-Brandenburg fordert daher, die Linienführung Potsdam-Golm-Wustermark-Spandau zur Grundlage der Planungen zu machen, die Ausschreibung entsprechend anzupassen und die Fahrzeug-Anforderungen der Ausschreibung dahingehend zu ändern, dass das planmäßige Wenden von Zügen innerhalb von höchstens 3 Minuten technisch möglich sein muss.

Wenn die Ausschreibung dadurch verzögert wird, ist das das geringere Übel im Vergleich zu einer verfehlten Linienplanung bis ins Jahr 2034.

PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
 

 

Dateianhang:   Probleme der Bahnpendler

 


 

Pressemitteilung vom 14.03.2018

Nachbestellung von Zugleistungen durch Brandenburg

Hektisches Nachsteuern ersetzt nicht eine solide langfristige Planung 

 

Die Landesregierung hat ein Programm zur Nachbestellung von Zugleistungen für den Berlin-Brandenburger Pendlerverkehr angekündigt, das möglichst rasch wirksame Verbesserungen bringen soll.

 

Die späte Einsicht, dass das heutige Angebot den Anforderungen des Pendler-Verkehrs auf den Linien der DB Regio, der ODEG und der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) nicht genügt, ist zu begrüßen. Ebenso zu begrüßen sind die damit verbundenen Verbesserungen für die Pendler auf einzelnen besonders überfüllten Linien, auch wenn diese Verbesserungen zum Teil erst im Jahr 2019 kommen werden. Besonders erfreulich ist, dass auch der Verkehr der NEB auf der Ostbahn aufgestockt werden soll.

 

Die Verkehrsverträge der Länder mit DB Regio und der ODEG gelten bis 2022 und gehen auf eine Ausschreibung im Jahr 2008 zurück. Damals konnte man sich das Wachstum des Regionalverkehrs offenbar nicht vorstellen und hat ungenügende Kapazitäten und zu wenige Züge bestellt.

 

Ob die nun von den Ländern Brandenburg und Berlin geplanten zusätzlichen Mittel von sechs bzw. drei Millionen Euro pro Jahr für Nachbestellungen von Zugleistungen für die Zukunft reichen werden, erscheint jedoch fraglich. Der Regionalverkehr in Brandenburg und Berlin ist aus Sicht von PRO BAHN weiterhin chronisch unterfinanziert. Zum Vergleich: allein der brachliegende Flughafen BER verschlingt mehr als neun Millionen Euro – pro Woche. Demgegenüber verwendet Brandenburg nur gut 70% der vom Bund für den Regionalverkehr bereitgestellten Finanzmittel tatsächlich für Betriebsleistungen im Schienenverkehr.

 

Mit der Ausschreibung, die das Land derzeit für fast zwei Drittel des Regionalverkehrs durchführt, wiederholt man die Fehler der Vergangenheit. Man schreibt Linien und Zugleistungen für die Zeit von Dezember 2022 bis Dezember 2034 aus, die den derzeitigen Bedarf decken, aber erkennbar schon vor dem Jahr 2030 wieder bei Weitem nicht reichen werden.

 

Grundlage für die Ausschreibung bildet der Landesnahverkehrsplan, dieser wurde im Entwurf erst nach Veröffentlichung der Ausschreibung Ende 2017 zur Diskussion gestellt. Das ist ein unsinniges Vorgehen, denn mit der Ausschreibung sind bereits Fakten geschaffen.

 

Daher ist derzeit zu raten, die Ausschreibung abzubrechen, den vorliegenden Entwurf des Landesnahverkehrsplans, der auf erhebliche Kritik stößt und dem Wachstum des Regionalverkehrs nicht ausreichend Rechnung trägt, in der Diskussion mit Bürgern und Pendler-Verbänden weiter zu qualifizieren und erst danach auf der Grundlage einer soliden Planung, an der auch die Pendler ausreichend beteiligt wurden, eine Ausschreibung der Verkehrsleistungen durchzuführen.

 

PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V.

 

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Pressemitteilung vom 20.02.2018

Künftig noch intensiverer Einsatz für mehr und besseren Schienenverkehr

 

 

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Pressemitteilung vom 22.12.2017

Fahrgäste dürfen nicht länger in Gefahr gebracht werden

Sehr geehrte Damen und Herren, der Vorstand von PRO BAHN Berlin Brandenburg wünscht Ihnen allen zum Jahresende einige ruhige Tage. Leider hatte das vergangene Jahr auch besonders stürmische Tage, und hier gilt es noch einiges aufzuarbeiten, denn auch im nächsten Jahr ist mit dem einen oder anderen Sturm zu rechnen.

 

Deshalb wollen wir über das Thema der Sturmfestigkeit des ÖPNV weiter reden.

 

Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen

 

PRO BAHN Landesverband

Berlin-Brandenburg e.V.

 

Der nächste Sturm kommt bestimmt: Fahrgäste dürfen nicht mehr in Gefahr gebracht werden!

 

Nach den Sturm-Ereignissen in diesem Herbst ist es um das Thema ruhig geworden.

 

Zu ruhig, denkt der Fahrgastverband PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V., denn es gilt einiges aufzuarbeiten.

 

Die Erfahrungen für die Fahrgäste des Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg beim Sturm „Xavier“ im Oktober 2017 waren katastrophal:

 

• Die Busfahrer der BVG und anderer Unternehmen im VBB warfen die Fahrgäste nach einer Alarm-Durchsage der Leitstelle meist an der nächsten Haltestelle aus dem Bus, ungeachtet dessen, dass sie damit im Freien weit größerer Gefahr ausgesetzt waren als im Fahrzeug.

 

• Die Informationsmedien waren zusammengebrochen und meldeten pausenlos Verkehrsmittel als „pünktlich“, obwohl mit Ausnahme eines Teils der U-Bahn in Wirklichkeit in der Hauptstadtregion überhaupt nichts mehr fuhr.

 

• Hunderttausende strandeten irgendwo – und ließen sich meist von Familienmitgliedern mit dem Auto abholen, fuhren per Anhalter nach Hause oder marschierten zu Fuß zu ihrem Ziel. Der Straßenverkehr lief unterdessen weitgehend reibungslos, oder er kam schnell wieder in Gang.

 

• Obwohl der Sturm längst abgeklungen war, fuhren viele Stunden oder den ganzen Rest des Tages weiterhin keine Busse, obwohl auch die Nutzer der S-Bahn wegen gesperrter Gleise auf den Busverkehr angewiesen waren

 

. • Es dauerte teilweise mehrere Tage, bis die Bahnstrecken von den Bäumen, die auf die Gleise gefallen waren, geräumt wurden und S-Bahn und Regionalverkehr wieder zum normalen Betrieb zurückkehren konnten.

 

Aus Sicht der Fahrgäste ist leider offenkundig geworden, dass sich die Verkehrsunternehmen und der VBB auf solche Ereignisse viel besser vorbereiten müssen.

 

Dazu hat PRO BAHN Berlin und Brandenburg vier Kernforderungen:

 

1. DB Netz als Betreiber der S-Bahn- und Regionalverkehrs-Infrastruktur muss die Vegetation beiderseits der Gleise frei von Bäumen halten, die auf das Gleis fallen können. Eisenbahn und S-Bahn waren früher die zuverlässigsten Verkehrsmittel, heute sind sie aufgrund jahrzehntelanger Vernachlässigung des Rückschnitts von Bäumen entlang der Gleise das anfälligste.

 

2. Die Informationsmedien müssen für Großstörungen ertüchtigt werden und müssen auch dann sinnvolle Fahr- und Verhaltensempfehlungen geben können.

 

3. Es geht überhaupt nicht, dass Verkehrsunternehmen ihre Fahrgäste – darunter auch Schulkinder und Familien – in einer Sturmlage einfach irgendwo ins Freie setzen. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Verkehrsunternehmen ihrer Fürsorgepflicht für die Fahrgäste nachkommen müssen. In Verkehrsmitteln sind Menschen bei Sturm immer besser geschützt als im Freien.

 

4. Es kann nicht sein, dass nach dem nächsten Sturm die Wiederaufnahme des Verkehrs wieder viele Stunden dauert. Sobald der Sturm durchgezogen ist, müssen sich auch die Busse auf den Straßen wieder in Bewegung setzen – und nicht erst einen halben Tag später.

 

Nach dem Sturm ist vor dem Sturm.

 

PRO BAHN Berlin-Brandenburg fordert deshalb, dass die genannten vier Punkte von den Verkehrsunternehmen und dem VBB intensiv bearbeitet werden und die politisch Verantwortlichen ebenfalls ihren Pflichten nachkommen!

 

Beim nächsten Sturm wird sich zeigen, ob VBB und Verkehrsunternehmen lernfähig waren.

 

PRO BAHN Berlin und Brandenburg wird sich weiter für die Belange der Fahrgäste auch in Sturm- und Krisenzeiten einsetzen – und dazu gehört eine angemessene Vorbereitung des öffentlichen Verkehrssystems auf Wetterextreme.

 

Dateianhang:   Fahrgäste dürfen nicht länger in Gefahr gebracht werden

 


 

Pressemitteilung vom 08.12.2017

Nächster Halt Campus Jungfernsee: Neue Strassenbahn in Potsdam geht in Betrieb

 

Nächster Halt Campus Jungfernsee:

 

Jungfernfahrt für Straßenbahn-Erweiterung in Potsdam

 

PRO BAHN Berlin-Brandenburg begrüßt die Erweiterung der Straßenbahn im Potsdamer Norden zum Campus Jungfernsee. Das Angebot wurde auch auf Drängen des Fahrgastverbandes noch vor Betriebsbeginn erweitert.

 

Gleichzeitig mahnt der Fahrgastverband, Kapazitäten und Nachfrage weiterhin aufmerksam im Auge zu behalten. „Es ist ein wirklicher Erfolg für die städtische Schiene als modernes Verkehrsmittel“, äußert zur bevorstehenden Eröffnung Julian Krischan, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V.

 

Bereits in diesen Tagen verkehren im Potsdamer Norden die neuen Straßenbahnfahrzeuge des Typs „Combino XL“ im Fahrschuleinsatz.

 

Die Eröffnung am kommenden Samstag kann symbolisch dafür stehen, auch im Land Brandenburg wieder stärker auf das moderne städtische Verkehrsmittel der Straßenbahn zu setzen.

 

Diese Trendwende zeigte sich auch, als vor einigen Wochen eine finanzielle Lösung für die in die Jahre gekommene Infrastruktur der Straßenbahnen in anderen Brandenburger Kommunen gefunden werden konnte.

 

PRO BAHN Berlin-Brandenburg begrüßt, dass die neue Straßenbahnlinie zum Campus am Jungfernsee werktags nun doch ganztägig alle zehn Minuten verkehren wird – und nicht wie ursprünglich angedacht zeitweise nur in einem 20-Minuten-Takt.

 

Der Fahrgastverband PRO BAHN hatte Ende Juli auf drohende Kapazitätsengpässe hingewiesen, daraufhin wurden die Planungen geändert.   Damals hatte PRO BAHN auch kritisiert, dass alle Buslinien an der Straßenbahnhaltestelle enden sollten. Nun bleiben die Buslinien 604, 609 und 638 wenigstens in der Hauptverkehrszeit weiterhin bis Potsdam Hauptbahnhof durchgebunden – und enden nicht am neuen Straßenbahnendpunkt Campus Jungfernsee.

 

Angesichts der stark anhaltenden städtebaulichen Entwicklung im Potsdamer Norden und in den nördlichen Stadtteilen mahnt PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V., die Kapazitäten und die Nachfrage der Fahrgäste weiterhin genau im Auge zu behalten.

 

„Die verlängerten Straßenbahnfahrzeuge fangen tagsüber gerade mal die Fahrgäste auf, die vom bzw. bis Campus Jungfernsee die dorthin verkürzte Buslinie nach Spandau benutzen“, urteilt der Potsdamer Verkehrsfachmann und stellvertretende Vorsitzende von PRO BAHN Berlin-Brandenburg, Julian Krischan.

 

Der massive Zuwachs an Fahrgästen, die in Kürze durch die viele neue Wohnungen dazukommen werden, sei hier noch nicht eingerechnet. Von Seiten der Verkehrsbetriebe habe es ein Signal gegeben, dass weitere Nachsteuerung möglich sei. „Diese Nachsteuerung muss dann aber auch erfolgen“, so Julian Krischan.

 

Dateianhang:   Neue Strassenbahn in Potsdam geht in Betrieb

 


 

Pressemitteilung vom 04.12.2017

Presseerklärung des Landesverbandes zum Landesnahverkehrsplan

 

 

Dateianhang:   Presse-Erklärung des Landesverbandes zum Ende der Einreichungsfrist des Landesnahverkehrsplanes

 


 

Pressemitteilung vom 05.11.2017

Der ÖBB-Nightjet und seine Haltepunkte in Berlin

 

 

Dateianhang:   Haltepunkte des ÖBB-Nightjet in Berlin

 


 

Pressemitteilung vom 05.11.2017

ÖBB-Nightjet und seine Haltepunkte in Brandenburg

 

 

Dateianhang:   ÖBB-Nightjet und Haltepunkte in Brandenburg

 


 

Pressemitteilung vom 04.10.2017

Stellungnahme zur Infrastruktur-Vereinbarung zwischen Berlin, Brandenburg und der Deutschen Bahn AG

PRO BAHN nimmt Stellung zu den Infrastruktur-Plänen der Länder Berlin und Brandenburg

 

 

Dateianhang:   Presse-Meldung zu den Infrastruktur-Plänen bis 2030

 


 

Pressemitteilung vom 15.08.2017

Berlin bei der +City-Ticket der Bahn benachteiligt

Berliner Fahrgäste beim „City-Ticket“ der Deutschen Bahn benachteiligt
 

 



Bahnreisende, die eine BahnCard besitzen und damit Fahrkarten für den Bahn-Fernverkehr kaufen, haben in vielen Städten den Vorteil, dass sie den öffentlichen Nahverkehr auf der Fahrt zum oder vom Bahnhof nutzen können. Die Fahrkarten zeigen dann als Start oder Ziel den Namen der Stadt mit dem Vermerk „+City“.
Das City-Ticket wird den BahnCard-Kunden derzeit in 138 Städten angeboten, das sind praktisch alle deutschen Städte mit Bedeutung im Bahn-Fernverkehr. Dabei gilt das Angebot City-Ticket mit wenigen Ausnahmen für Fahrten im gesamten Stadtgebiet der jeweiligen Stadt.
Die Ausnahmen sind: Berlin (City-Ticket gilt nur im Tarifbereich A), Lübeck (Travemünde ist ausgeschlossen), und Frankfurt (der Flughafen ist ausgeschlossen). Die Einschränkung in Berlin ist gravierend: Das City-Ticket gilt damit nur innerhalb des S-Bahn-Rings sowie in der Ringbahn selbst, außerhalb kann lediglich der Bahnhof Lichtenberg angefahren werden, allerdings nur mit der S-Bahn.
Innerhalb des S-Bahn-Rings wohnen nur gut 1 Million der Berliner Bürger; die große Mehrheit der Berliner lebt außerhalb des S-Bahn-Rings, im Tarifbereich B des VBB: Mit fast 2,5 Millionen Einwohnern wäre „Berlin B“, für sich gerechnet, die größte Stadt in Deutschland, vor Hamburg und München – und ganz ohne City-Ticket!


Die große Mehrheit der Einwohner Berlins ist damit von einem attraktiven Vorteil des deutschen Bahntarifs ausgeschlossen. Absurde Folge ist auch, dass der Bahnhof Berlin-Spandau der einzige große ICE-Bahnhof ohne City-Tarif-Funktion ist, und die anderen Fernbahnhöfe Südkreuz und Gesundbrunnen den City-Ticket-Anschluss nur in Richtung „stadteinwärts“ bieten, was Ortsunkundigen kaum zu vermitteln ist.
Auswärtigen Besuchern Berlins ist diese drastische Einschränkung des City-Tickets in Berlin oft nicht bewusst, Ärger somit vorprogrammiert.
PRO BAHN Berlin-Brandenburg fordert daher:
• Die Gültigkeit des City-Tickets des DB-Fernverkehrs muss auf ganz Berlin erweitert werden. DB Fernverkehr, S-Bahn, VBB und BVG sollen unverzüglich Verhandlungen aufnehmen mit dem Ziel, das City-Ticket auch für die große Mehrheit der Berliner im Tarifbereich B und deren auswärtige Besucher anzubieten.
• Die zuständige Senatsverwaltung muss sich im Interesse der Mehrheit der Berliner und der Berlin-Besucher dafür einsetzen, dass diese Verhandlungen erfolgreich zum Abschluss kommen.
• Die Nutzung von City-Tickets „Berlin+City“ im Tarifbereich B muss für Ortsfremde bis zur formellen Erweiterung durchgängig geduldet werden. Eine derart gravierende Einschränkung des Angebots „City-Ticket“ in einer einzelnen Stadt ist für Bahnnutzer mit Reiseziel Berlin eine überraschende Bedingung, mit der ein BahnCard-Nutzer nicht rechnen muss.
Weiterhin ist aus Sicht von PRO BAHN notwendig, ein City-Ticket für alle Städte in Brandenburg einzuführen, die ein leistungsfähiges ÖPNV-Netz aufweisen. Derzeit sind nur Cottbus und Potsdam dabei. Eberswalde, Frankfurt (Oder) und Brandenburg (Havel) wären ebenso geeignete Städte für das City-Ticket.
 

 

Dateianhang:   Pressemeldung Berlin beim City -Ticket benachteiligt

 


 

Pressemitteilung vom 11.08.2017

PRO BAHN kritisiert die unzureichenden Ausbaupläne für die Strecke Berlin-Stettin

Bund will Berlin – Stettin auf schlechterem

Standard als vor dem Krieg ausbauen

 

Bund will Berlin – Stettin auf schlechterem

Standard als vor dem Krieg ausbauen

 

Fahrgastverband PRO BAHN: Ausbaupläne unterdimensioniert und fahrgastfeindlich

 

Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert den teilweise nur eingleisigen Ausbau der Bahnstrecke Berlin – Stettin als vollkommen unzureichend.

 

Während der Ausbau unterdimensioniert ist, ist eine Sperrung für bis zu vier Jahren absolut inakzeptabel und grob fahrgastfeindlich. Ein solch unterdimensionierter Ausbau im grenzüberschreitenden Schienenverkehr widerspricht damit den vollmundigen Tönen aus Berlin zum einheitlichen Europa.

 

Laut vorgestellten Plänen soll die Strecke auf dem Abschnitt zwischen Passow und der deutsch-polnischen Grenze weiter nur eingleisig bleiben. Das 1873 errichtete zweite Gleis war nach dem Krieg demontiert worden.

 

Lukas Iffländer, stellvertretender Bundesvorsitzender von PRO BAHN, hält dies für einen schlechten Witz: „Wir können doch nicht ernsthaft einen Bundesverkehrswegeplan 2030 ansetzen, in dem die Strecke mit weniger Kapazität als vor hundert Jahren eingeplant ist. Damit machen wir uns in Europa lächerlich. Das ist sicher keine Art, den Einsatz vieler Engagierter vor Ort, wie Andreas Schwarze aus Tantow, für einen ordentlichen Ausbau zu würdigen. Die Strecke hat im europäischen Netz eine sehr große Bedeutung, da muss ein zweites Gleis noch drin sein!“ 

 

Während des unterdimensionierten Ausbaus ist außerdem geplant, die Strecke zwischen Passow und der Grenze für anderthalb Jahre zu sperren.

 

Peter Cornelius, Vorsitzender des PRO BAHN Landesverbandes Berlin-Brandenburg, hält dies für ein katastrophales Signal: „Einerseits soll die Strecke gewaltig Potential haben, aber dann vergrault man die Fahrgäste mit einer langen Vollsperrung. Das passt hinten und vorne nicht zusammen.“ 

 

„Der Ausbau zeigt leider auch, welchen Stellenwert die deutsche Bundesregierung dieser Bahnverbindung nach Polen zumisst", beklagt Anja Schmotz, Sprecherin der vom Fahrgastverband PRO BAHN unterstützten Initiative deutsch-polnischer Schienenpersonenverkehr (KolejDEPL). „Eine Überwindung der Grenze in den Köpfen und im Alltag der Menschen erreicht man so sicher nicht.“

 

 

Dateianhang:   Presse-Mitteilung zum geplanten Ausbau Berlin-Stettin

 


 

Pressemitteilung vom 21.07.2017

Drohenden ÖPNV-Kollaps in Potsdam Nord abwenden!

Im Norden Potsdams droht zukünftig ein ÖPNV-Kollaps. PRO BAHN Berlin-Brandenburg begrüßt die Verlängerung des Straßenbahnnetzes, hält aber den Straßenbahn-Takt für unzureichend und kritisiert das zusätzliche Umsteigen beim Busverkehr von und nach Spandau.

 

Dringende Nachbesserungen sind angesichts des neuen Fahrplankonzeptes für den Norden von Potsdam erforderlich. Zum Fahrplanwechsel Ende dieses Jahres wird das Straßenbahnnetz bis zum neuen Gewerbegebiet „Campus Jungfernsee“ verlängert. Gleichzeitig entsteht dort eine neue Busendhaltestelle, zu der auch bislang in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof verkehrende Buslinien zurückgezogen werden. 
 
„An der bestehenden Taktung wird tagsüber nichts verändert – trotz der vielen Neubauten und der Erschließung des Gewerbegebietes. Es ist der blanke Hohn, wenn dann auch noch die direkte Buslinie zum Hauptbahnhof weggenommen wird“, kommentiert Julian Krischan, stellvertretender Vorsitzender von PRO BAHN Berlin-Brandenburg. 
 
In der Tat stoßen die Straßenbahnlinien 92 und 96 als wichtige Hauptachsen des Potsdamer Netzes schon heute oft an ihre Kapazitätsgrenzen. Dies gilt nicht zuletzt für die Hauptverkehrszeit auf dem Abschnitt zwischen Hauptbahnhof/Innenstadt und der Streckengabelung „Campus Fachhochschule“. Hier sollen nach dem neuen Konzept vier Straßenbahnen innerhalb von 20 Minuten verkehren, statt bislang drei. Sehr fraglich ist allerdings, ob dieser künftige Fünf-Minuten-Takt die Fahrgastzuwächse durch die Fachhochschule, durch Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung im Potsdamer Norden angemessen bewältigen kann. 
 
Als deutliche Verschlechterung ist die Kappung der Buslinie 638 an der neuen Endhaltestelle „Campus Jungfernsee“ zu sehen. Von Berlin-Spandau kommend verkehrt sie bislang tagsüber alle 20 Minuten weiter in Richtung Potsdam Innenstadt und Hauptbahnhof. Heute stellt sie auf dem stark frequentierten Streckenabschnitt zwischen Am Schragen, Innenstadt und Hauptbahnhof eine willkommene Ergänzung der Straßenbahn dar. Darüber hinaus sichert diese Buslinie eine attraktive, durchgehende Verbindung zum wichtigen Verkehrsknotenpunkt am Bahnhof Spandau (ICE, Regionalverkehr, S-Bahn, U-Bahn) und sorgt für eine Erschließung der nördlichen Ortsteile Potsdams, die ebenfalls wachsen. 
 
„Wer von Spandau kommt, muss am Stadtrand in Potsdam umsteigen – gute Nachbarschaft mit Berlin sieht anders aus“, kommentiert Julian Krischan. 
 
PRO BAHN Berlin-Brandenburg fordert, bei den wichtigen Straßenbahnlinien 92 und 96 in Potsdam alles auf die Schiene zu bringen, was möglich ist, um den Takt zu verdichten. Gleichzeitig sollte die bestehende Buslinie 638 nicht an der Haltestelle „Campus Jungfernsee“ gekappt werden, sondern weiter in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof fahren.

 

Dateianhang:   Drohenden ÖPNV-Kollaps in Potsdam Nord abwenden!

 


 

Pressemitteilung vom 06.06.2017

Position zu den Regionaldialogen in Brandenburg

Die Sicht des Fahrgastverbandes

 

Am 07.06., am 09.06., am 15.06. und am 16.06. finden an vier verschiedenen Orten in Brandenburg Regionaldialoge statt über die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Brandenburg.

 

PRO BAHN hat dazu eine Position erarbeitet, die Sie in der Anlage finden.

 

Dateianhang:   Position von PRO BAHN Berlin-Brandenburg zu den Regionaldialogen

 


 

Pressemitteilung vom 21.04.2017

Regionalbahnhof Karlshorst erhalten!

 

Die DB beabsichtigt, den Regionalbahnhof Karlshorst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 zu schließen. Heute halten dort alle 30 Minuten Regionalzüge von der Stadtbahn nach Schönefeld, nämlich jeweils stündlich die RE7 nach Wünsdorf-Waldstadt und die RB 14 nach Schönefeld. Die Schließung des Regionalbahnhofs Karlshorst ist offenbar mit der Berliner Senatsverwaltung und dem VBB abgesprochen. Allerdings steht im Koalitionsvertrag: „Die Koalition setzt sich gegenüber der DB AG für einen möglichst langen Betrieb des Regionalbahnhofs Karlshorst ein.“ 
 
Begründet wird die Schließung mit der Inbetriebnahme des Regionalbahnsteigs an der Frankfurter Bahn in Ostkreuz zum gleichen Zeitpunkt. 
 
Weder der neue Regionalverkehrshalt Ostkreuz noch der erst für die Zukunft geplante Bau des Regionalbahnhofs Köpenick können jedoch den Halt in Karlshorst ersetzen. Alle diese Umsteigeknoten haben ihre eigenen verschiedenen Verkehrsaufgaben: 
 
- Ostkreuz hat neben der Wohngebietserschließung herausragende Bedeutung als Umsteigebahnhof zu vielen Regional- und S-Bahn-Linien, vor allem zur Ringbahn. 
 
- Karlshorst ist Umsteigeknoten zur Straßenbahn Hohenschönhausen– Friedrichsfelde–Schöneweide, zur S-Bahn und zu den umliegenden Wohnvierteln. Trotz der langen Umsteigewege mit unbequemen Treppen und fehlender Aufenthaltsqualität sind die Ein- und Aussteigerzahlen beachtlich hoch. 
 
- Der Bau eines Regionalbahnsteigs in Köpenick ist seit langem geplant, soll aber erst irgendwann in der Zukunft realisiert werden. Köpenick ist bedeutend als Stadtteilzentrum mit einem großen direkten Einzugsgebiet und als Umsteigebahnhof zur S-Bahn, zur Straßenbahn Mahlsdorf–Köpenick–Adlershof / Grünau und zu wichtigen Buslinien. Dort werden nur die Züge von und nach Frankfurt (Oder) halten können, da die Züge nach Schönefeld nicht über Köpenick fahren. 
 
Sollte im Dezember 2017 der Regionalverkehrshalt in Karlshorst wegfallen, wird für viele Kunden in Karlshorst, aber auch für Fahrgäste von den Bahnhöfen entlang der S-BahnLinie S3 zwischen Ostkreuz und Erkner die Fahrt zum Flughafen Schönefeld nicht nur umständlicher, sondern auch teurer. Die Fahrt über Ostkreuz erfordert einen Fahrschein Berlin ABC, während heute über Karlshorst nur ein günstigerer Fahrschein für BC erforderlich ist. 
 
PRO BAHN fordert daher: Karlshorst muss dauerhaft Regionalbahnhof bleiben! Zunächst sollen die Linien RE7 und RB14 auch ab Dezember 2017 weiterhin hier halten. Für den zweiten notwendigen Schritt, den Ersatzneubau der Regionalbahnsteige in Karlshorst mit kürzeren und barrierefreien Zugangswegen, hat die IGEB in der Zeitschrift SIGNAL Nr. 5/2016 Vorschläge unterbreitet, vor allem den Bau eines Mittelbahnsteigs mit Zugang zur Treskowallee. Wir unterstützen diese Vorschläge und fordern, dass dafür nunmehr die notwendigen Planungen aufgenommen werden. 

 

Dateianhang:   Pressemitteilung als PDF

 


 

Pressemitteilung vom 19.03.2017

PRO BAHN: Jetzt auch wieder in Berlin und Brandenburg in Betrieb!

Von der Abstell-Anlage wieder in den Betrieb - die Fahrgäste haben lange genug gewartet!

 

PRO BAHN ist der führende bundesweit tätige Fahrgastverband, organisiert in Landesverbänden und dem Bundesverband.

 

In der Hauptstadtregion Berlin/Brandenburg ist PRO BAHN mit einem Landesverband präsent. Mit der Wahl eines neuen Vorstands im Landesverband am 11.02.17 wurden die Weichen gestellt, um wieder deutlich mehr Präsenz bei der Vertretung der Interessen der Kunden des öffentlichen Verkehrs, vor allem der Nutzer des Schienenverkehrs, zu zeigen.

 

Im ersten Schritt musste vieles Liegengebliebene aufgearbeitet werden, "doch nun werden die Bremsen gelöst und wir nehmen Fahrt auf", so der neue Vorsitzende Peter Cornelius.

 

Auf dieser Website und mit Wortmeldungen zu allen für die Bahnkunden wichtigen Themen ist mit PRO BAHN in Berlin und Brandenburg wieder zu rechnen. "Dabei sehen wir uns nicht als Konkurrenz zu anderen Umwelt- und Fahrgastverbänden, sondern als wichtige Stimme der Nutzer des Schienenverkehrs in der Hauptstadtregion", so der Vorsitzende.

 

Der neue Vorstand des Landesverbandes PRO BAHN stellt sich hiermit vor:

 

Peter Cornelius (Vorsitzender, im Foto 2. von rechts)

Julian Krischan (stv. Vorsitzender, Mitte)

Dr. Florian Bruns (Schatzmeister, links)

Andreas Schaack (Vorstandsmitglied, 2. von links)

Hans Leister (Presse, rechts)

 

 

 

Dateianhang:   Neuer-Vorstand PRO BAHN Berlin-Brandenburg e.V.

 


 

© 2017 PRO BAHN Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. | Julian Krischan